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Wenn es um surfen in Costa Rica geht, so hat die Pazifik Küste definitiv die Nase vor der karribischen Seite vorne. Die besten Spots befinden sich an der nördlichen oder zentralen Pazifik Küste und nur einige wenige im Süden nahe Panama. In der Karibik gibt es auch einige wenige Strände die mit qualitativ gutem Surf aufwarten, ein Trip nur in die Karibik ist für den gestoketen Surfer aber eher weniger lohnenswert.
Hier eine kurze Auflistung der bekanntesten Spots die eine Trip Planung erleichtern werden.
NORD PAZIFIK:
TAMARINDO das Surfing Mekka in Costa Rica. Beste Surf Infrastruktur (Shops, Übernachtungsmöglichkeiten) und eine grosse Auswahl an Surfspots die in kurzer Zeit erreicht werden können. Nightlife wird hier ganz gross geschrieben und man kann sich ganz gut auch die Nächte um die Ohren schlagen. Tamarindo ist 4,5 fahrstunden von SanJose entfernt und naja an die Strassenverhältnisse gewöhnt man sich ganz schnell.
NOSARA eine der wenigen perlen des Costaricanischen Surfs, hier wird Weltklasse Surf fast das ganze Jahr über geboten und ist was das Leben betrifft der goldene Mittelweg zwischen Tamarindo und Avanelles/Negra was Unterkunft, Annehmlichkeiten und Nightlife betrifft.
AVANELLES/NEGRA perfekt für die chilligere variante, das Leben hier ist slowmo im Vergleich zu TAMARINDO und NOSARA, nette gemütliche und auch erschwingliche Hotels und etwas für die nicht ganz so feierlastigen, es gibt nur wenig Nightlife. Dirt road von Tamarindo ist ja noch keine grosse sache, geht auch mit dem normalen RENTAL.
MEL PAIS Hier fühlt sich jeder der noch nicht ganz so sicher auf der Planke steht, ab und an läuft hier auch ein grösserer Swell vorbei der auch den Profi so richtig challangen kann. Malerischer grüner Dschungel, gemütliche Unterkünfte und nur wenig Nightlife machen den Trip zu einem guten ersten Costa Rica Erlebnis.
ZENTRAL PAZIFIK:
PLAYA HERMOSA/JACO ist von San Jose wohl am einfachsten zu erreichen, mit einer fahrzeit von nur 2 Stunden vom Flughafen, ist playa hermosa ein spot der oft von erfahrenen Surfern angefahren wird. In Playa Hermosa findet man Übernachtungsmöglichkeiten für jeden geldbeutel und Nachts rockt so richtig der Bär.
MANUEL ANTONIO ist ein Spot der absolut Anfängertauglich ist und auch dem Nonsurfer einen wunderschönen Strand bietet. Nur 3 Stunden von San Jose entfernt bietet Manuel Antonio neben einem angstfreien Surf auch einige Aktivitäten für Nichtsurfer.
DOMEICAL ist eine gute Wahl für den Surfer der es auch mal ein bisschen härter brauch und auch mit einem nicht ganz so überfüllten LineUp glücklich ist. Wesentlich relaxter als JACO ohne etwas an der Surfquality einbüßen zu müssen.
SÜD PAZIFIK:
MATAPALO ein einsamer unberührter Strand weit ab von Infrastruktur wie wir sie kennen. Jeglicher Strom wird hier über Solarenergie gewonnen, somit besteht nur in seltenen Fällen die Möglichkeit eine Unterkunft als Selbstversorger zu bekommen. Die Unterkünfte sind nicht ganz so kostengünstig, wobei man hier der fairness halber erwähnen muss das alle Speisen hier im preis mit eingenommen sind. Das was man halt bei uns als Vollpension bezeichnet, aber als Surfer nutzt man die ja meist nicht.
PAVONNES ist auch etwas abseits vom Schuss und doch etwas schwieriger zu erreichen. Der Surf an sich ist eher unbeständig, somit ist ein 2 oder 3 Tagesausflug nicht ganz so empfehlenswert, hier muss man länger bleiben, denn wenn das meer pumpt, dann geht es ab wie die Luzy. An guten Tagen kann man Rides mit bis zu 3 Minuten haben, Lucky Bastards die den schon hatten
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PUERTO VIEJO Salsa Brava ist hier Zuhause und an den Surf sollten sich wirklich nur Experten wagen. Es gibt einige akzeptable Unterkünfte, Nightlife findet aber dann etwas weiter südlich in Cocles statt. Anfahrt über fast nur gepflasterte Strassen, man benötigt hierzu von San Jose so ungefähr 3 Stunden.
SAFETY:
Eigentlich muss man sich über Sicherheit beim surfen in Costa Rica keine grossen Gedanken machen, auch das leben sollte nicht wie in andere Südamerikanischen Ländern eher ungefährlich sein, Kriminalität gibt es aber nicht so wie z.B. in Rio. Also keine Angst vor Überfällen, es sei denn, man meint man müsse protzen, dann wird man aber auch in Frankfurt eine über den Kopp bekommen. Die meisten Surfspots in Costa Rica brechen über Sanduntergrund, eine der wenigen Ausnahmen ist hier Salsa Brave, aber auch Beachbreakes können es in sich haben. Etwas anderes sind natürlich die Krokodile auf der Karibik Seite, aber wer wird sich den Surf durch so ein paar kleine Reptilien vermiesen lassen *g*, naja nur bei starken Regenfällen könnte es etwas unangenehmer werden mit den Viechern, dann sind in den Flussmündungen doch ein paar Tierchen mehr anwesend.
No “panic” und am besten in Flussmündungen den Kite auspacken.



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