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Tsunami rollt durch den Pazifik und ein weiteres Beben der Stärke 5.4 bedroht Hawaii
Eine etwas bedauerlich Nachricht, vor allem für alle Freunde und Bekannte die aktuell im Pazifik Raum unterwegs sind. Ein Erdbeben mit dem Wert von 8.9 auf der Richterskala hat heute Morgen einen Tsunami ausgelöst und dieser hat in erster Folge Japan erreicht. Noch sind die gesamten Folgen noch nicht abzuschätzen, erste Meldungen geben folgendes bekannt:
06:50 Uhr
Ein starkes Erdbeben erschüttert weite Teile Japans. Für die japanische Pazifikküste wird eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Zeugen zufolge wankten in der Hauptstadt Tokio Häuser.
08.07 Uhr
Nach dem Beben sind vier Millionen Menschen im Großraum Tokio von Stromausfall betroffen, meldet Kyodo.
08.11 Uhr
Ein Zehn-Meter-Tsunami trifft den Hafen von Sendai im Norden, berichtet die Agentur Kyodo. Die westjapanische Präfektur Wakayama fordere rund 20.000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.
08.36 Uhr
Ein starkes Nachbeben erschüttert den Norden Japans, berichtet der Sender NHK.
08.47 Uhr
Nach dem Beben werden die Tsunami-Warnungen deutlich ausgedehnt. Das amerikanische Tsunamiewarnzentrum erweitert die Warnung auf praktisch alle Küstengebiete am Pazifik, auch Indonesien hat eine Tsunami-Warnung für seine östlichen Küstengebiete ausgegeben.
09.15 Uhr
Die große Welle, die eine Höhe von bis zu zehn Metern gehabt haben soll, warf in der ostjapanischen Stadt Sendai größere Fischerboote an die Küste, wie in Fernsehbildern zu sehen war. Das Feuer in der Ölraffinerie in Chiba nördlich von Tokio breitet sich immer weiter aus.
09.36 Uhr
Die Tsunami-Warnung wird auf kompletten Pazifik-Raum ausgeweitet, außer auf Kanada und das amerikanische Festland, wie die Wetterbehörden mitteilen. Die Warnung gilt unter anderem für folgende Länder: Russland, Taiwan, die Philippinen, Indonesien, Papua Neuguinea, Australien, Neuseeland, Fidschi, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Panama, Honduras, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru.
10.11 Uhr
Der Suchmaschinenkonzern Google startet nach den Erdbeben eine Personen-Suche in Japanisch und Englisch. Die Nutzer können eintragen, ob sie nach jemandem suchen, oder Informationen über sich oder einen anderen Menschen eintragen möchten. Auf der Plattform sollen Suchanfragen und Wortmeldungen dann zusammenkommen
(siehe: Vermissten-Suche bei Google).
10.41 Uhr
Die Behörden an der Westküste der Vereinigten Staaten warnen die Bewohner vor einer Flutwelle, die in etwa sechs Stunden eintreffen könnte. In Neah Bay im Bundesstaat Washington wird die Welle um 7.18 Uhr Ortszeit (16.18 Uhr MEZ) erwartet. Allerdings sei die erste Welle nicht unbedingt die stärkste, erklärte das Tsunami-Warnzentrum für die Westküste und Alaska.
11.03 Uhr
Die amerikanische Erdbebenwarte zählte mindestens 23 größere Nachbeben. Das schwerste Nachbeben erreichte 40 Minuten nach dem ersten Erdstoß der Stärke 8,9 einen Wert von 7,1.
11.46 Uhr
Nach Angaben der japanischen Regierung gibt es kein Leck in den Atomreaktoren von Fukushima Daiichi
12.18 Uhr
Das verheerende Erdbeben in Japan gehört nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen zu den fünf stärksten „seit Menschengedenken“. Die Auswirkungen seien bis nach Deutschland zu spüren gewesen, teilte die Behörde in Krefeld mit. Die Seismometer-Stationen in Nordrhein-Westfalen hätten die ersten Wellen etwa zwölf Minuten nach dem Beben im mehr als 9300 Kilometer entfernten Japan „deutlich registriert“.
13.15 Uhr
In Taiwan ist der befürchtete Tsunami ausgeblieben. Die Wellen seien klein geblieben und hätten keine Schäden angerichtet, berichtete die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA. Der Tsunami-Alarm wurde wieder aufgehoben. Die Behörden hatten vorsichtshalber tief liegende Küstenzonen evakuiert, da zuerst mit Wellen von einem halben bis einem Meter gerechnet worden war. Fischerboote und andere Schiffe waren aufgefordert worden, sich aus der Gefahrenzone zu bringen. Nach Messungen des zentralen Wetterbüros in Taiwan erreichten die Wellen, die Taiwan als Folge des Erdbebens erreichten, aber gerade einmal zwölf Zentimeter Höhe.
Wir halten Euch mit weiteren Meldungen auf dem laufenden und hoffen das alle Surfern die aktuell im Pazifik ihren Surf Urlaub oder einen grandiosen Surfurlaub erfahren, früh genug gewarnt werden.
Indonesien die Zweite braucht kein Mensch … helft wo ihr helfen könnt.
Euer surf-house Team






Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und beinhaltet 155 km Küstenlinie. Aufgrund der geographischen Lage ist diese Gegend bei Surfern, anderen Touristen, wie auch Senioren, die hier ihre Rente verprassen wollen, ziemlich beliebt, denn außer auf den Kanarischen Inseln, ist es nirgendwo in Europa konstant so warm wie hier.
Die Anreise ist recht unkompliziert, sofern ihr fliegen wollt. Viele Airlines (z.B. Air Berlin, HLX, Lufthansa, Germanwings) fliegen Faro an, wobei diese Verbindungen im Winter teilweise aussetzen und man günstiger nach Lissabon fliegt und von dort aus mit dem Mietwagen oder dem Reisebus fährt. Mit dem Auto ist es von Deutschland eine ziemlich anstrengende (und auch teure) Mission an die Algarve zu fahren und es ist wahrscheinlich am Klügsten in Frankreich und Spanien auch ein bisschen surfen zu gehen und sich mal auszuschlafen, bevor man am nächsten Baum endet.
Die Küste der Algarve ist in ihrem Verlauf sehr unterschiedlich. Der Abschnitt zwischen der spanischen Grenze und Faro ist von vorgelagerten Inseln geprägt, die teilweise nur mit der Fähre zu erreichen sind. Sicherlich gibt es in der Winterzeit hier das ein oder andere Mal Wellen, Spots, die eine Reise wert sind, sind jedoch nicht dabei. Die zentrale Küste zwischen Portimão und Lagos zeichnet sich vor allem durch ihre vom Tourismus geprägten Orte aus, viele Strände haben bei großen W Swells oder allen S Swells jedoch potential. Die windzugewandte Südküste zwischen Lagos und Sagres bietet die besten Surfbedingungen der Südküste. Große NW/W Swells, die von Winden aus der gleichen Richtung begleitet werden, kommen hier als saubere Wellenlinien, die sich um das Kap gebogen haben mit Offshore wind herein. Die Westküste zwischen dem Cabo de São Vicente und Odeceixe ist aufgrund ihrer offenen Lage für den Sommer die beste Option, aber der nachmittäglich einsetzende Nordwind macht die Wellen oft kaputt. Dieser Küstenabschnitt ist in den Naturpark der Costa Vicentina eingebettet, weswegen er (noch) von Hotelburgen verschont ist. Hier gibt es neben Lagos die meisten Surfcamps und Schulen.

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