Surfing, Theorie, Travel

Tsunami hits Japan März 2011

No Comments 11 März 2011

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Cascadia-tsunami in

Tsunami rollt durch den Pazifik und ein weiteres Beben der Stärke 5.4 bedroht Hawaii

Eine etwas bedauerlich Nachricht, vor allem für alle Freunde und Bekannte die aktuell im Pazifik Raum unterwegs sind. Ein Erdbeben mit dem Wert von 8.9 auf der Richterskala hat heute Morgen einen Tsunami ausgelöst und dieser hat in erster Folge Japan erreicht. Noch sind die gesamten Folgen noch nicht abzuschätzen, erste Meldungen geben folgendes bekannt:

06:50 Uhr

Ein starkes Erdbeben erschüttert weite Teile Japans. Für die japanische Pazifikküste wird eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Zeugen zufolge wankten in der Hauptstadt Tokio Häuser.

08.07 Uhr

Nach dem Beben sind vier Millionen Menschen im Großraum Tokio von Stromausfall betroffen, meldet Kyodo.

08.11 Uhr

Ein Zehn-Meter-Tsunami trifft den Hafen von Sendai im Norden, berichtet die Agentur Kyodo. Die westjapanische Präfektur Wakayama fordere rund 20.000 Menschen auf, sich in Sicherheit zu bringen.

08.36 Uhr

Ein starkes Nachbeben erschüttert den Norden Japans, berichtet der Sender NHK.

08.47 Uhr

Nach dem Beben werden die Tsunami-Warnungen deutlich ausgedehnt. Das amerikanische Tsunamiewarnzentrum erweitert die Warnung auf praktisch alle Küstengebiete am Pazifik, auch Indonesien hat eine Tsunami-Warnung für seine östlichen Küstengebiete ausgegeben.

09.15 Uhr

Die große Welle, die eine Höhe von bis zu zehn Metern gehabt haben soll, warf in der ostjapanischen Stadt Sendai größere Fischerboote an die Küste, wie in Fernsehbildern zu sehen war. Das Feuer in der Ölraffinerie in Chiba nördlich von Tokio breitet sich immer weiter aus.

09.36 Uhr

Die Tsunami-Warnung wird auf kompletten Pazifik-Raum ausgeweitet, außer auf Kanada und das amerikanische Festland, wie die Wetterbehörden mitteilen. Die Warnung gilt unter anderem für folgende Länder: Russland, Taiwan, die Philippinen, Indonesien, Papua Neuguinea, Australien, Neuseeland, Fidschi, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Nicaragua, Panama, Honduras, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru.

10.11 Uhr

Der Suchmaschinenkonzern Google startet nach den Erdbeben eine Personen-Suche in Japanisch und Englisch. Die Nutzer können eintragen, ob sie nach jemandem suchen, oder Informationen über sich oder einen anderen Menschen eintragen möchten. Auf der Plattform sollen Suchanfragen und Wortmeldungen dann zusammenkommen
(siehe: Vermissten-Suche bei Google).

10.41 Uhr

Die Behörden an der Westküste der Vereinigten Staaten warnen die Bewohner vor einer Flutwelle, die in etwa sechs Stunden eintreffen könnte. In Neah Bay im Bundesstaat Washington wird die Welle um 7.18 Uhr Ortszeit (16.18 Uhr MEZ) erwartet. Allerdings sei die erste Welle nicht unbedingt die stärkste, erklärte das Tsunami-Warnzentrum für die Westküste und Alaska.

11.03 Uhr

Die amerikanische Erdbebenwarte zählte mindestens 23 größere Nachbeben. Das schwerste Nachbeben erreichte 40 Minuten nach dem ersten Erdstoß der Stärke 8,9 einen Wert von 7,1.

11.46 Uhr

Nach Angaben der japanischen Regierung gibt es kein Leck in den Atomreaktoren von Fukushima Daiichi

12.18 Uhr

Das verheerende Erdbeben in Japan gehört nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen zu den fünf stärksten „seit Menschengedenken“. Die Auswirkungen seien bis nach Deutschland zu spüren gewesen, teilte die Behörde in Krefeld mit. Die Seismometer-Stationen in Nordrhein-Westfalen hätten die ersten Wellen etwa zwölf Minuten nach dem Beben im mehr als 9300 Kilometer entfernten Japan „deutlich registriert“.

13.15 Uhr

In Taiwan ist der befürchtete Tsunami ausgeblieben. Die Wellen seien klein geblieben und hätten keine Schäden angerichtet, berichtete die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA. Der Tsunami-Alarm wurde wieder aufgehoben. Die Behörden hatten vorsichtshalber tief liegende Küstenzonen evakuiert, da zuerst mit Wellen von einem halben bis einem Meter gerechnet worden war. Fischerboote und andere Schiffe waren aufgefordert worden, sich aus der Gefahrenzone zu bringen. Nach Messungen des zentralen Wetterbüros in Taiwan erreichten die Wellen, die Taiwan als Folge des Erdbebens erreichten, aber gerade einmal zwölf Zentimeter Höhe.

Wir halten Euch mit weiteren Meldungen auf dem laufenden und hoffen das alle Surfern die aktuell im Pazifik ihren Surf Urlaub oder einen grandiosen Surfurlaub erfahren, früh genug gewarnt werden.

Indonesien die Zweite braucht kein Mensch … helft wo ihr helfen könnt.

Euer surf-house Team

Theorie

Shortboard

1 Comment 09 April 2008

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Die Shorboard Revolution

Ende der 60er, Anfang der 70er kamen die ersten Shortboards an die Strände. Eine Grössenentwicklung von 10 Fuß auf bis hin zu 6 Fuß war damals keine Sensation. Mit diesen Brettern konnte in der “Pocket” gesurft werden und Dick Brewer hat für diese “pocket rockets” die Lorbeeren geerntet. 1966 hat Nat Young (Australier) die Worl Championships auf seinem Shortboard “Sam” gewonnen, dieses von Goerge Greenough und Bob McTavish gebaute Brett ermöglichte es Nat Young härtere Turns, stylishere Manöver und eine grössere Beschleunigung zu erreichen. Dieses Board hat die Shortboard Revolution los getreten.

Thruster oder auch drei Finnen

Drei Finnen unter ein Brett zu bauen war schon länger eine Idee der Shaper, es wurde viel experimentiert, letztendlich gelang es aber erst 1981 Simon Anderson diese Idee umzusetzen und einen Performance Gewinn durch die dritte Finne zu ermöglichen.Der Thruster vereinte nun die Vorteile eines Single Fin Boards und eines Twinsers und ermöglichte noch radikalere Manöver in der Pocket einer Welle. Seit den 80ern hat es keine Grundlegende Veränderung mehr im Shortboardbau gegeben, aufgrund von neuen Schaummaterialien und Verarbeitungsmethoden wurden die Bretter immer leichter und dünner was zum heutigen Newschool Surfen mit Airs und noch radikaleren Manövern geführt hat.

Shortboards

Das typische Shortboard:

Shortboard Big Guy in Mit einer Länge von 6’6 und einem sogenannten round square oder squash Tail. Das Unterwasserschiff ist in diesem Fall mit einem “single concave” ausgestattet, das Brett ist für den allround Einsatzbereich gedacht und funktioniert gut in Wellen bis zu doppelt über Kopf, die auchmal ein bisschen hohl sein können.
Mehr Informationen unter FATUM SURFBOARDS.com oder direkt Gero mailen unter Gero, gero@fatumsurfboards.com

Shortboard mit rounded Pin Tail:

Shortboard Standard in Eigentlich nichts anderes als das Standard Board, einziger Unterschied ist hier die Tailform, das “rounded pin tail” dient dazu, das Brett in steilen Wellen stabiler und höhere Geschwindigkeiten zu halten. Mit einem Rounded Pin wird es meist ein klein wenig schwieriger die Wendigkeit bei zu behalten, hier kann aber durch das Future Fin System mit unterschiedlichen Finnen experimentiert werden.
Mehr Informationen unter FATUM SURFBOARDS.com oder direkt Gero mailen unter Gero, gero@fatumsurfboards.com

Das Competition Board

Shortboard Competition in Das Competition Board wird auch in den unterschiedlichsten varianten vom Shaper für den Surfer gebaut, großer Unterschied hier zu den Standard Boards ist die maßgebliche Gewichtsreduktion. Durch verwenden von dünneren Glasfasermatten (glas) und wesentlich weniger Harz, aber auch durch eine dünnere Kernstruktur wird Gewicht eingespart und das Brett somit wesentlich agiler und wendiger. nachteil ist hier natürlich das die Bretter wesentlich Schlagempfindlicher (Dings) sind und auch sehr leicht brechen können.
Mehr Informationen unter FATUM SURFBOARDS.com oder direkt Gero mailen unter Gero, gero@fatumsurfboards.com

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Theorie

Wellen (waves)

1 Comment 22 März 2008

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So hier kommt nun wohl der interessanteste Beitrag, Wellenentstehung, Wellenwanderung und Wellenbrechung. Warum muss “ich” über die Wellen bescheid wissen stellt man isch hier die Frage, naja da wir als Mitteleuropäer die in Deutschland leben nicht immer unbedingt die Möglichkeit haben Wellen vor der Haustür zu surfen (vom Münchner Eisbach mal abgesehen) muss meist zu den Wellen gereist werden. Egal ob in Europa, Nord- oder Südamerika, Afrika, Asien, Australien oder eben nur im Mittelmeer oder an der Nordsee, Wellen verhalten sich nach bestimmten Vorgaben und entstehen wie schon angedeutet durch Wind oder besser gesagt durch einen fetten Sturm.

Wellen entstehen irgendwo auf dem offenen Ozean durch sehr starken Wind der die Wasseroberfläche bearbeitet. Jeder hat schon mal eine Pfütze gesehen in die Wind hinein fährt und dort kleine Verwirbelungen erzeugt und diese in Windrichtung davon schiebt. Je nach Dauer, Stärke und Kontinuität in eine Richtung des Windes werden diese Verwirbelungen immer weiter aufgebaut und es entsteht eine sogenannte Windsee (Windsea) mit sehr ungeordneten Wellenbergen und Wellentälern die in Windrichtung aus dem Sturmgebiet heraus geschoben werden. Die höchsten Windsee Wellen sind eine riesige Gefahr für die internationale Schifffahrt, es können Wellenberge mit einer Höhe von bis zu 60 Metern entstehen die nicht nur der kleinen Nußschale das Genick brechen sondern auch dem großen Öltanker den Gar aus machen können. Hierzu gibt es aber am Ende des Artikels noch einen Exkurs, wer es gar nicht mehr abwarten kann hier schon die Verlinkung zu den Themen Windsee und Tsunamis.

Wellenentstehung 01 in

Wenn diese Windsee nach Tagen das Sturmeinflußgebiet verlässt, dann ist die Erdgravitation schuld daran das sich die durch den Wind eingefügte Energie wieder normalisiert und ordnet. Die Windsee verlässt das Einflußgebiet (Fetch) und sortiert sich, das heißt die Windenergie begibt sich auf Meeresspiegel Niveau, verlagert sich auf sogenannte Orbitalwalzen die sich unter den Dünungshügeln befinden. Dies ist ein Prozeß der mehrere Tage in Anspruch nimmt, somit sind Wellen die weit auf dem offenen Ozean entstehen besser sortiert als Wellen die nah an der Küste entstehen. Angemerkt sei hier das in einer Dünung (Swell) kein Wassertransport statt findet, sondern sich die Energie auf den in Abbildung xy dargestellten Orbitalbahnen fortsetzt. Setzt man einen Korken auf offener See ohne Wind auf die Wasseroberfläche so wird dieser nicht nach vorne oder hinten bewegt, sondern nur auf- und abwärts.Die Dünungshügel reisen nun durch die Windenergie durch den Ozean, hierbei entstehen sogenannte Dünungszüge (Sets) die auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten basieren. Grössere Dünungshügel haben eine höhere Reisegeschwindigkeit und ein höheres Energiepotential als kleinere, dadurch setzen diese sich nach vorne, andererseits müssen die ersten Dünungshügel den höchsten Energieverbrauch aufbringen um durch den Ozean zu reisen. Dadurch eliminieren sich Dünungshügel, Bereiche mit Pausen zwischen den Dünungshügeln entstehen und je nach Strecke die zurück gelegt werden bilden sich Dünungszüge mit einer bestimmten Wellenanzahl aus. Das ganze Prinzip funktioniert ähnlich wie beim Radsport, der erste strampelt, die anderen fahren Windschatten und dann wird gewechselt und es bilden sich Gruppen aus Icon Wink in . Nach einer gewissen Zeit treffen diese Dünungshügel dann auf unser Kontinentalschelf, der Abstand zwischen den Orbitalwalzen und dem Untergrund wird geringer, bis diese dann den Boden berühren. Da es sich bei den Orbitalwalzen um Energie handelt, wird diese nach oben hin aufgestaucht und je weiter der Dünungshügel Richtung Strand läuft um so mehr wird er aufgebaut (steiler). Es kommt der Punkt an dem der Dünungshügel seine maximale Höhe erreicht hat, bedingt durch den immer spitzeren Winkel an der Wellenspitze wird das Gebilde instabil, die Welle fängt an zu brechen. Hier findet das erste mal Wassertransport statt.

Wellenentstehung 02 in

Aufgrund der unterschiedlichen Steilheit des Untergrundes kann diese Aufstauchung der Orbitalwalzen langsam von statten gehen man sieht hier dann sanft brechende Wellen, findet die Aufstauchung durch einen steil ansteigenden Strand schnell und abrupt statt, so sieht man hier im Regelfall eher hohler brechende Wellen. Wenn hinter dem steilen Anstieg die Sandbank nicht hoch genug liegt um die Welle zum brechen zu bringen, danach ein Becken im Untergrund vorhanden ist, so versackt die Welle wieder, hat zwar schon etwas Energie verloren, aber Besitzt noch genug um an der nächsten Sandbank / Riff oder am Strand diese zu entladen.

Beachbreak in

Als typische und klassische Welle gilt natürlich der reef break, hier werden die Wellen auf kurzer Distanz abgrbremst und die Orbitalwalzen somit schnell nach oben gestaucht. Die gesamte Wellenenergie entlädt sich auf kurzem Weg, der Punkt der Instabilität wird sehr schnell erreicht und der vormals gewachsene Dünungshügel wirft durch die instabile Situation seine Wellenlippe nach vorne. Hier ensteht ein Hohlraum zwischen dem herabfallenden Teil der Welle und dem Wellenrücken, der ultimative Traum jedes Surfers der Tuberide auch Barrel genannt.

Reefbreak in

Wellen die direkt auf den Strand brechen nennt man Shorebreak, der bekannteste Shorebreak mit den spektakulärsten Aufnahmen ist hier wohl der Waimea Bay Shorebreak.

Waimeawipeout in

Theorie

wind

No Comments 15 März 2008

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Der Beitrag soll natürlich nicht die Grundkentnisse in Wetterkunde behandeln, hier habt Ihr entweder die Möglichkeit alte Schulhefte raus zu kramen, oder aber kann hier Wetterkunde nochmals ein bisschen aufgefrischt werden.

Wind ist mal genau genommen der große Generator für das was uns den Spaß in den Wellen in Strandnähe bringt. Wind erzeugt auf dem offenen Ozean in verschiedenen Schritten Wellen, die dann durch den Ozean reisen und an Strand XY ankommen. Dieser Wind (meist Stürme auf offenem Ozean) haben keine Auswirkung auf die Situation am Strand wenn man von der Wellengrösse absieht, hierzu gibt es aber mehr unter dem Kategoriepunkt Wellenentstehung und Wellenbrechung.

Für den Surfer am Strand ist die lokale Windsituation meist ausschlaggebend, ein gutes Beispiel hierfür ist die französische Atlantikküste (Golf von Biscaya) an der sehr viele lokale (thermische) Winde vorherrschen. Ablandige Winde werden OFFSHORE Winde genannt, anlandige Winde ONSHORE Winde und Winde von der Seite dann natürlich SIDESHORE Winde. Sideshore wird meist durch die Grosswetterlage vorgegeben, es kann natürlich auch aufgrund einer thermischen Situation zu diesen kommen. Onshore und Offshore Winde werden meist von der lokalen Erwärmungssituation vorgegeben, sind also auch auf die thermische Situation zurückzuführen und können natürlich von der Grosswetterlage überlagert werden.
Die Thermische Situation entsteht natürlich durch die unterschiedliche Erwärmungsgeschwindigkeit von Land- und Wassermassen, jeder weiß, Land erwärmt sich schneller und Wasser ist der bessere Wärmespeicher. 1044193668 in Die Luft über der Landmasse wird somit stärker erwärmt als über dem Wasser und steigt auf, kalte Luft muss vom Meer nachströmen (Richtung Strand) und erzeugt somit den ONSHORE Wind. Wenn die Landmasse unter die Temperatur der Wassermasse sinkt, dann dreht sich das ganze natürlich um, Luft steigt über dem Meer auf und kühlere Luft über den Landmassen strömt nach und es entsteht der OFFSHORE Wind. Warum ist das ganze wichtig? Na Wind beeinflusst die Wellenqualität und die Winddrift auf dem Wasser. Offshore Winde drücken von vorne in das Wellenface und der Wellenkamm kann dadurch nicht so schnell umschlagen, die Wellen werden länger aufgehalten, der Surfer hat somit mehr Spaß. Wenn zu viel Offshore Wind vorherrscht, dann greift dieser in der Startphase des Surfers auch unter das Surfbrett, drückt somit den Surfer im anpaddeln oder beim Take off Versuch wieder aus der Welle raus.1044193741 in Onshore Winde kommen vom Meer, haben somit den den gegenteiligen Effekt, er drückt von hinten auf den Wellenrücken und sorgt dafür, das der Wellenkamm schneller umbricht. Das ist natürlich für den Surfer nicht gerade wünschenswert, da die Welle somit schneller oder ganz schnell zu macht und ein guter Ritt nicht mehr möglich ist. Außerdem ist der Wellenkamm ziemlich unruhig und der Surfer kann schlechter einschätzen wann die Welle umklappt. Die beste Windsituation für einen Surfer ist immer noch keinen oder ganz schwachen offshore Wind zu haben, dann ist die Wasseroberfläche ruhig und glatt, der Wellenkamm kann gut eingeschätzt werden. Dann spricht man von “glassy” Bedingungen für diejenigen die auch gleich ein bisschen Poser Terminologie mitbekommen wollen.
Das sind so die Windauswirkungen für den Surfer beim Ritt, da ja bekanntlich das surfen 10% ausmacht, die restlichen 90% sind paddeln und orientieren, kann der Wind natürlich dafür sorgen das noch mehr gepaddelt werden muss.


Theorie

Strömungen (Currents)

No Comments 15 März 2008

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Strömungen wie schon angesprochen sind ein wichtiges Thema beim surfen, aber leider nicht nur beim Surfen sondern auch allen Strandbesuchern die sich oftmals nicht sehr gut informieren. Grundsätzlich basieren Strömungen auf einem ganz einfachen Prinzip, Wasser das in Richtung Strand transportiert wird muss auch wieder abfliessen. Dabei sucht es sich nicht nur den Weg des geringsten Widerstandes, was den Wasserfluss betrifft, sondern auch was die Untergrund Beschaffenheit angeht. Sinnvoll ist es, einen Strand den man nicht kennt bei unterschiedlichen Gezeitenständen (siehe Gezeiten / Tides) anzusehen, hier kann man sehr schnell erkennen wo Hindernisse (Sandbänke oder Riffe) im Untergrund den Abfluss des Wassers beinflussen. Natürlich haben die Gezeiten einen grossen Einfluss auf die Strömungsstärke, bei Flut wird vermehrt Wasser Richtung Strand transportiert, bei Ebbe fliesst vermehrt Wasser vom Strand weg. Je nach Gezeitenstand verengen sich die Bereiche zwischen den Sandbänken, die gleiche Wassermenge kann nur durch einen kleineren “Flaschenhals” (Verjüngung zwischen z.B. Sandbänken und den dazwischen liegenden Strömungskanälen) abfliessen. All das hat auswirkungen auf den Strandbesucher, im besonderen für Surfer, Boogieboarder oder Schwimmer. Strömungen sind der “Lift” um das “Line Up” (der Ort an dem man sich aufreiht um Wellen anzustarten) mit möglichst wenig Kraftaufwand zu erreichen.

Der Surfer kann alsodurch die Strömungen Kraft sparen, hier kommen wir noch später darauf zurück, natürlich wird der Surfer durch Strömungen auch in seiner Position beeinflusst. Somit heisst es immer wieder orientieren, den Platz an dem man die Wellen anstartet beibehalten und dann viel Spass haben. Strömungen bergen auch Gefahren, wer sich nicht mit ihnen auseinander setzt, kann sich verzweifelt gegen die Strömung wehren, das bringt genau so viel wie in einem Fluss stundenlang gegen den Strom zu schwimmen.

Hier somit die erste Regel, wenn man in eine Strömung gerät, erst mal Ruhe bewahren, die Situation analysiern (woher kommt der Strömungsfluss, wohin wird er mich bringen) und dann die Entscheidung treffen wie man am kraftsparendsten aus der Strömung heraus kommt. Als Tipp, immer Seitlich aus der Strömung heraus schwimmen, sich an der Brechungszone der Wellen orientieren (auch wenns dort kracht und gefählich aussieht) denn dort wird Wasser in Richtung Strand transportiert, dort muss man nicht gegen den Wasserfluss ankämpfen sondern wird von diesem mitgenommen. Somit erste Regel, “dont panic” und sich klar machen wo Wellen brechen, dann dorthin orientieren und versuchen auf dem Weg dorthin so wenig als möglich gegen die Strömung anzukämpfen, das raubt nur Kraft. Bitte niemals denken, das es einfacher wäre ohne Surfbrett (Board) aus der Strömung zu kommen, egal was ihr dabei habt, es ist eine Schwimmhilfe und die trägt euch auch noch wenn Ihr keine kraft mehr habt und irgendwo auf dem Weg nach Timbuktu seid. Also, niemals das Board als Hinderniß sehen, sondern immer als Schwimmhilfe.

Jetzt ein bisschen Theorie, hier ein paar Beispiele wie Strömungen entstehen und wie diese sich durch Gezeiteneinfluss, Dünungsrichtung (siehe Wellen) und Wellengrösse verändern können. Die Winddrift habe ich hier mal außen vor gelassen, da sie ja schon in der Einführung angesprochen wurde.



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unser BLOG wird nicht nur Themen zum Surfen und Wellenreiten in Europa behandeln.

Wir sind leidenschaftliche Brett Sportler und sehen natürlich das Thema Surfing als unseren Schwerpunkt an, werden aber auch Highlights zu den Bereichen Snowboard, Mountainbike, Motocross und Skydiving immer wieder in unseren Beiträgen mit einbeziehen.

Viel Spaß beim durchstöbern unseres BLOGs,
Euer surf-house Team

 

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