first steps in surfing
Surfing ist etwas besonderes, ich bezeichne es immer gerne als die Königsdisziplin des Brettsportes, es kostet viel Zeit und Motivation um diesen Sport zu erlernen, trotzdem wird man immer von der ersten Minute an den Spaß und die Magie spüren. Inspiration war für mich war immer auch das Buch von Chris Ahrens “good things love water” in dem er aus den großen Anfangszeiten des Surfens berichtet bevor der Hype in den 60ern startete. Allein schon die “Reading Instructions” führen dazu sich zum Surfen hingezogen zu fühlen. Hier der Auszug aus dem Buch:
Get this Book dirty. Take it to the beach to Baja or into the outback. Or, find aplace that you loved as a kid. If you can´t do that, go into your garage. The backseat of your car will do, or your bed, if its full of sand. Do not under any circumstances put this book on the coffee table next to pretty volumes about “Napas Wine Country.” It is not to be red with shoes on, and you wont understand a word of it if your brain is being choked off by a tie. When you are finished reading, go out beyond the paved roads and mapped out surfcamps, into the untamed world of surf. Surf hard.
Surfen (surfing) oder eingedeutscht Wellenreiten kann jeder lernen, der eine gewisse Motivation mitbringt, ist einfach ein Natur Sport bei dem man sich auf die situativen Gegebenheiten einstellen muss, das macht den Reiz dabei aus. Bevor man sich in die Fluten stürzt, sollte man sich bewusst werden, das ein Natur Sport immer auch Gefahren mit sich bringt, wenn man diese aber kennt, kann man sich auch darauf einstellen, somit “never panic” ist die oberste Maxime.
Der Ozean ist nun mal nicht jedermanns Sache, es gibt viel zu viele Menschen die der Materie Meer zu “blauäugig” gegenüber treten und somit Risiken auf sich ziehen. Es gibt einfach ein paar grundlegende Dinge zu beachten die das Meer beeinflussen und sich auf die einzelnen Strände auswirken. Zu aller erst zwei brennende Dinge, Surfen ist nicht nur wie heutzutage dargestellt Trendsport oder Extremsport, es steckt eine ganze Tradition und Riten dahinter die ihre Ursprünge in der polynesischen Kultur haben. Surfen existiert nicht erst seit dem letzten Jahrhundert, sondern ist nach Berichten und Aufzeichnungen schon über 2000 Jahre alt. Hierzu aber dann mehr in der Kategorie Surfhistory. Zweitens als Natur Sport sollte es jedem Surfer ein Anliegen sein diese Natur zu schützen und nicht wie schon des öfteren gesehen Respektlos der Natur und den Einheimischen gegenüber zu treten. Respekt vor der Natur, dem Ozean und den dort ansässigen Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg. Kleine Anregung, nimm immer mehr mit zurück als du an den Strand gebracht hast, dann bleiben die Juwelen auch schön clean.
Hier nun die Faktoren die den ersten Wasserkontakt mit einem Brett am Anfang ein wenig unkalkulierbar machen, je öfter man sich aber mit diesen Faktoren auseinander setzt, umso mehr versteht man die Zusammenhänge, lernt diese einzuschätzen und kann so sein “Surftime Konto” maximieren.
Und hier sind sie nun die Faktoren die euren Surf beeinflussen werden und die als gegebene Bedingungen einfach akzeptiert werden müssen. Wer den Ozean und die Randbedingungen lesen kann wie ein Buch ist nicht nur mit einem Power Vorteil sondern auch mit vielen vielen Ritten belohnt
Wind (wind):
Wind ist nicht nur dafür Verantwortlich das surfen überhaupt möglich ist, sondern Wind beeinflusst auch die örtlichen Bedingungen. sowohl Eure orientierung ist hier gefragt, der Schutz gegen Auskühlen als auch natürlich die Qualität der Wellen. mehr hierzu gibt es unter der Rubrik “Wind” nach zu lesen.
Strömungen (currents):
Strömungen entstehen einerseits wie schon angesprochen durch Wind (Winddrift) anderer Seits durch die Wellenbrechung also den eigentlichen Surf (heißt ja Brandung). Wasser wird durch die Wellenbrechung das erste mal transportiert, hier spricht man von einer brechenden Welle
weiter weg vom Strand bevor die Welle den Untergrund berührt spricht man von Dünung oder profan im Surferjargon “Swell” genannt. Wenn die Welle bricht, wird das erste mal Wasser transportiert und zwar Richtung Strand und das immer auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Wenn Wasser in Form von Schaum und Luft als auch Wasser (Soup) richting Strand transportiert wird muss es dort logischer Weise wieder abfließen und auch hier gilt, das abfließende Wasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Mehr dazu natürlich in der Kategorie Strömungen (currents).
Wellen (waves):
Wellenentstehung, Wellenwanderung und Wellenbrechung sind ein wichtiges Thema für den Surfer, nicht nur das er verstehen muss welche Materie er eigentlich nutzt um seinen Spass zu haben, sondern für viele ist es notwendig zu Reisen um einen “surf” zu haben. Aus diesem Grund werde ich hier sehr ausführlich auf das Thema eingehen, einige Standard Szenarien aufzeigen und auch ein paar Links nennen bei denen man sich über Wellensituationen auf unserem Erdball schlau machen kann.
Strand (spot, beach):
Zu guter Letzt natürlich dann noch der Strandaufbau, wie ist der Untergrund aufgebaut, wie wirkt sich der Surf auf die verschienen Swell Richtungen aus (konkave oder konvexe Refraktion), wie ist die momentane Wellengrösse, wie wird sich der Swell entwickeln während meiner Surfsession sowohl auf Gezeiten alsauch auf Swell grösse bezogen und wie brechen die Wellen und noch ganz Wichtig natürlich zugang zum Strand in Falle eines Notfalls, wie ist die Mobilfunknetz Verbindung und wie stark ist der Strand von Surfern frequentiert. mehr dazu dann in der Kategorie “Strand “Beach”.
Sicherheit (safety):
beinahe hätte ich natürlich einen wichtigen Aspekt vergessen, die Sicherheit sowohl auf die Regeln im Wasser bezogen, den Menschen am Strand und natürlich sich selbst gegenüber. Mehr dazu findet man natürlich in der Kategorie “Safety”.
Ich hoffe das ist einmal eine nützliche Übersicht, natürlich wird es noch weitere kategorien geben die sich mit dem Equipment und dem Reisen (einer der wichtigsten Aspekte für einen mitteleuropäischen Surfer) beschäftigen.
Viel Spass beim lesen und wenn es Fragen gibt, bloggen, das hilft nicht nur Euch als Fragensteller, sondern auch den anderen die sich hier tummeln.
Greetz und “surf’s up” 
Rob