Archive for the ‘Surfschule’ Category

Shortboard

Mittwoch, April 9th, 2008
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Die Shorboard Revolution

Ende der 60er, Anfang der 70er kamen die ersten Shortboards an die Strände. Eine Grössenentwicklung von 10 Fuß auf bis hin zu 6 Fuß war damals keine Sensation. Mit diesen Brettern konnte in der “Pocket” gesurft werden und Dick Brewer hat für diese “pocket rockets” die Lorbeeren geerntet. 1966 hat Nat Young (Australier) die Worl Championships auf seinem Shortboard “Sam” gewonnen, dieses von Goerge Greenough und Bob McTavish gebaute Brett ermöglichte es Nat Young härtere Turns, stylishere Manöver und eine grössere Beschleunigung zu erreichen. Dieses Board hat die Shortboard Revolution los getreten.

Thruster oder auch drei Finnen

Drei Finnen unter ein Brett zu bauen war schon länger eine Idee der Shaper, es wurde viel experimentiert, letztendlich gelang es aber erst 1981 Simon Anderson diese Idee umzusetzen und einen Performance Gewinn durch die dritte Finne zu ermöglichen.Der Thruster vereinte nun die Vorteile eines Single Fin Boards und eines Twinsers und ermöglichte noch radikalere Manöver in der Pocket einer Welle. Seit den 80ern hat es keine Grundlegende Veränderung mehr im Shortboardbau gegeben, aufgrund von neuen Schaummaterialien und Verarbeitungsmethoden wurden die Bretter immer leichter und dünner was zum heutigen Newschool Surfen mit Airs und noch radikaleren Manövern geführt hat.

Shortboards

Das typische Shortboard:

Shortboard Big Guy in Mit einer Länge von 6’6 und einem sogenannten round square oder squash Tail. Das Unterwasserschiff ist in diesem Fall mit einem “single concave” ausgestattet, das Brett ist für den allround Einsatzbereich gedacht und funktioniert gut in Wellen bis zu doppelt über Kopf, die auchmal ein bisschen hohl sein können.
Mehr Informationen unter FATUM SURFBOARDS.com oder direkt Gero mailen unter Gero, gero@fatumsurfboards.com

Shortboard mit rounded Pin Tail:

Shortboard Standard in Eigentlich nichts anderes als das Standard Board, einziger Unterschied ist hier die Tailform, das “rounded pin tail” dient dazu, das Brett in steilen Wellen stabiler und höhere Geschwindigkeiten zu halten. Mit einem Rounded Pin wird es meist ein klein wenig schwieriger die Wendigkeit bei zu behalten, hier kann aber durch das Future Fin System mit unterschiedlichen Finnen experimentiert werden.
Mehr Informationen unter FATUM SURFBOARDS.com oder direkt Gero mailen unter Gero, gero@fatumsurfboards.com

Das Competition Board

Shortboard Competition in Das Competition Board wird auch in den unterschiedlichsten varianten vom Shaper für den Surfer gebaut, großer Unterschied hier zu den Standard Boards ist die maßgebliche Gewichtsreduktion. Durch verwenden von dünneren Glasfasermatten (glas) und wesentlich weniger Harz, aber auch durch eine dünnere Kernstruktur wird Gewicht eingespart und das Brett somit wesentlich agiler und wendiger. nachteil ist hier natürlich das die Bretter wesentlich Schlagempfindlicher (Dings) sind und auch sehr leicht brechen können.
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Surfboards

Dienstag, April 8th, 2008
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Welches Brett für welche Wellen und vor allem für welchen Surfer?

Wo fange ich an? Naja eigentlich bei dem wichtigsten, beim Surfen geht es um Spaß, und den hat man definitiv wenn man auf dem Brett stehend eine Welle entlang gleitet.
Sicherlich gibt es einige Kriterien die für die in den Surfmovies gezeigten kurzen und sicherlich auch sehr schicken und einfach zu handelnden Bretter sprechen, Stylefaktor, günstigerer Anschaffungspreis, leichter zu transwportieren etc., da würden mir bestimmt noch einige Gründe einfallen.
Was spricht dagegen? Man lernt nun einmal am besten surfen wenn man es wirklich tut, nicht wenn man mit einem stylishen Brett den Strand entlang läuft. Ich möchte hier keinem zu nahe treten, die endgültige Entscheidung muss jeder für sich treffen, sich selber einschätzen und danach eine Kaufentscheidung treffen. Aber je mehr Zeit ich auf dem Brett und nicht neben dem Brett verbringe, umso mehr kann geübt werden und auch das Grinsen am Abend wird deutlich grösser sein wenn man in einer Surfsession 60 Minuten auf dem Brett stand und nicht nur 5 Minuten.

Das Grosse Geheimnis Volumen

Es gibt den allgemein gültigen Spruch “Länge läuft, Breite stabilisiert und Dicke spart Kraft” was auch absolut richtig ist. Ein Surfbrett mit viel Gleitfläche im Unterwasserschiff ist einfacher in Fahrt zu bringen, Geschwindigkeit ist das A und O um Wellen zu bekommen, da die Welle wie in der Wellenkunde schon angesprochen eine Grundgeschwindigkeit haben die vom paddelnden Surfer erreicht und auch noch überstiegen werden muss. Hier kann natürlich das Unterwasserschiff durch verschieden Methoden auf die ich später erst eingehen möchte so angepasst werden, das auch ein kürzeres brett ähnliche Eigenschaften erhält wie ein entsprechend längeres.
Bei der Surfbrettbreite muss man zwei Aspekte beachten, je breiter ein Board ist, umso Kippstabiler wird es da mehr Fläche auf dem Wasser aufliegt, Nachteil bei der Breite besteht darin das ein Surfboard durch zunehmende Breite immer mehr an seiner Wendigkeit verliert, es sei denn die Form (Outline) wird dementsprechend angepasst. Ausschlaggebend ist hier natürlich nicht nur die Breite des Brettes sondern natürlich auch die Aufbiegung (Rockerline) im vorderen (Nose) und hinteren (Tail) Bereich des Brettes.
Die Dicke des Brettes beeinflusst den sogenannten statischen Auftrib zusätzlich, da diese das Volumen stark beeinflusst und auch hier kann gesagt werden, sehr dünne Bretter sind sehr schwer in fahrt zu bekommen, sehr dicke Bretter lassen sich leicht beschleunigen, lassen aber auch wiederum einiges an der Wendigkeit einbüßen.
Um all das berücksichtigen zu können sowohl beim Brettbau als auch beim Brettkauf, gibt es hier einige Maße die ein Brett im groben definieren. Da Surfen aus dem nicht metrischen Raum stammt (letztes Jahrhundert USA) sind alle Maßangaben in foot (Fuß) und inch (Zoll) angegeben. Die Maße setzen sich zusammen aus der Brettlänge, der breitesten Stelle des Boards, und der Dicke. In Fällen in denn das Board länger gebaut wird werden noch zwei weitere Maße angegeben, diese werden ein Fuß von der Nose und ein Fuß vom Tail weg gemessen und geben so einen groben Überblick wie die Outline (äußere Form des Brettes) aufgebaut ist. Ein Fuß besteht aus 12 Zoll und nicht 10 wie die meisten vermutet hätten, ein Inch (Zoll) ist umgerechnet 2,54 Zentimeter lang, ein Zoll dementsprechend 30,48 Zentimeter. Da auch Wellenhöhen meist in Fuß angegeben werden, ist es um nicht den Überblick zu verlieren vor allem bei Wellengrössen angaben den Fuß mit 33,33 Zentimeter anzunehmen und aus einer 3 Fuß Welle somit eine 1 Meter hohe Welle zu machen. Auch hier findet Ihr mehr dazu unter dem Menüpunkt Wellenkunde. Bei einem Surfbrett kann die Längenangabe somit folgend aussehen 6’8 (6 Fuß und 8 Inch Länge wobei der ‘ für die Fuß steht und der ” für die Inch) 18 1/2 (18,5 Inch Breite) und 2 3/4 (2,75 Inch Dicke).

Statischer und Dynamischer Auftrieb

Hui hört sich nach Physik an, ist es auch ein klein wenig, ich versuche es aber so allgemein zu halten als möglich. Im Grunde ist es ganz einfach, der statische Auftrieb erfolgt durch die oben besprochenen Verhältnisse von Länge, Breite und Dicke dem Volumen eines Surfboards. Je mehr Material für den Brettbau verwendet wird, desto mehr wiegt natürlich auch ein Surfboard und muss somit durch das Volumen dieses Manko wieder wett machen. Durch das zusätzliche Gewicht wird das Brett natürlich schwerer zu handeln, durch das grössere Volumen verändern sich die Fahreigenschaften, somit ist hier immer ein Kompromiss gefordert. Das Volumen sorgt dafür das unser Surfboard auf oder an der Wasseroberfläche bleibt, je mehr davon desto weiter über der Wasserlinie schwimmt das Brett. Natürlich muss so ein voluminöses Board auch mehr Wasser verdrängen wenn es in Fahrt gebracht werden soll, das erfordert einen höheren Kraftaufwand wenn das Board in Bewegung ist. Auf der anderen Seite hat ein Board mit geringem Volumen nicht den statischen Auftrieb, schwimmt somit nicht ganz so weit an der Wasseroberfläche (vor allem nicht wenn der Surfer auf dem Board liegt). Um aber richtig gleiten zu können muss das Board eine ideale Position im Wasser haben und die kann bei einem sehr dünnen Board nur erreicht werden, wenn der Auftrieb durch Dynamik (paddeln/Geschwindigkeit) erhöht wird. Dynamischer Auftrieb wird wie der Name schon sagt durch Kraftaufwand erzeugt, im einen durch paddeln oder durch die Position des Brettes in der Welle und deren Energie Übergabe. Hierzu verhilft uns natürlich die Form des Brettes, schmale Bretter werden schneller als breite, dafür ist es schwieriger diese auf Geschwindigkeit zu bringen. Stärker aufgebogene Bretter verdrängen das Wasser beim Gleiten stärker und verlieren somit Geschwindigkeit, flachere Bretter sind zwar schneller aber dafür weniger Wendig.

Boardshapes

Es gibt unzählige Formen und Varianten von Surfbrettern, der einfachheit sollen hier nur die drei Oberkategorien angesprochen werden. Grundsätzlich hat isch aufgrund der Technologie im Brettbau einiges getan in den letzten 40 Jahren, waren die Bretter vor den goldenen 60ern noch meistens aus “Holz” gefertigt und somit sehr schwer, haben neue Materialien vor allem im Kernbereich für einige Veränderungen gesorgt. Aufgrund der Entwicklung auch im Surfstil wurden an die Bretter immer neue Herausforderungen gestellt, neue Technologien oder zumindest Verbesserungen eingeführt. Der erste große Durchbruch kam dann mit der Einführung von drei Finnen (Thruster), vorher wurden meist Single Fin oder Twinser gesurft. Auch die Brettlänge hat sich durch die verschiedenen Anforderungen verändert, in den 80ern wurden die Bretter immer Kürzer, in den 90ern immer dünner und zeitgleich erfolgte auch die Retrowelle zurück zu den langen Planken.
grundsätzlich können drei Kategorien ausgemacht werden, einmal lange etwas breitere Bretter mit einer sehr runden Nose und nicht sehr viel Aufbiegung die sogenannten LONGBOARDS (MALIBUS), die ab einer Länge von 9 Fuß auch als solche gelten. Die SHORTBOARDS, mit meist einer Spitzen Nose und unterschiedlichen Tail Varianten, die eine Größenzuordnung von 6 Fuß bis zu 8 Fuß haben können, hier sind natürlich auch Hybride mit der nachfolgenden Kategorie möglich. Als letze Gruppe dann die MINIMALIBUS (kleine Longboards) die einen Range von 7 Fuß bis hin zu 9 Fuß haben können. Grundsätzlich müssen hier noch die beiden Sonderfälle FISH und GUN angesprochen werden, ein Fishboard ist die Verkleinerung eines Shortboards und für kleinere Wellen gedacht, die Gun ist eigentlich nur etwas für grosse Wellen, hiervon sollte jeder der nicht mindestens Wellen mit bis zu der dreifachen Körpergröße surfen möchte die Finger lassen. Alle weiteren Informationen habe ich natürlich in einzelnen Artikeln gesondert zusammen gefasst damit hier der Rahmen einfach nicht gesprengt wird. Somit also entweder auf die Links im Text klicken oder aber über die Kategorien wählen oder aber über die Suche den einzelnen Post finden. Viel Spaß beim Lesen.
ROB Icon Wink in

Wellen (waves)

Samstag, März 22nd, 2008
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So hier kommt nun wohl der interessanteste Beitrag, Wellenentstehung, Wellenwanderung und Wellenbrechung. Warum muss “ich” über die Wellen bescheid wissen stellt man isch hier die Frage, naja da wir als Mitteleuropäer die in Deutschland leben nicht immer unbedingt die Möglichkeit haben Wellen vor der Haustür zu surfen (vom Münchner Eisbach mal abgesehen) muss meist zu den Wellen gereist werden. Egal ob in Europa, Nord- oder Südamerika, Afrika, Asien, Australien oder eben nur im Mittelmeer oder an der Nordsee, Wellen verhalten sich nach bestimmten Vorgaben und entstehen wie schon angedeutet durch Wind oder besser gesagt durch einen fetten Sturm.

Wellen entstehen irgendwo auf dem offenen Ozean durch sehr starken Wind der die Wasseroberfläche bearbeitet. Jeder hat schon mal eine Pfütze gesehen in die Wind hinein fährt und dort kleine Verwirbelungen erzeugt und diese in Windrichtung davon schiebt. Je nach Dauer, Stärke und Kontinuität in eine Richtung des Windes werden diese Verwirbelungen immer weiter aufgebaut und es entsteht eine sogenannte Windsee (Windsea) mit sehr ungeordneten Wellenbergen und Wellentälern die in Windrichtung aus dem Sturmgebiet heraus geschoben werden. Die höchsten Windsee Wellen sind eine riesige Gefahr für die internationale Schifffahrt, es können Wellenberge mit einer Höhe von bis zu 60 Metern entstehen die nicht nur der kleinen Nußschale das Genick brechen sondern auch dem großen Öltanker den Gar aus machen können. Hierzu gibt es aber am Ende des Artikels noch einen Exkurs, wer es gar nicht mehr abwarten kann hier schon die Verlinkung zu den Themen Windsee und Tsunamis.

Wellenentstehung 01 in

Wenn diese Windsee nach Tagen das Sturmeinflußgebiet verlässt, dann ist die Erdgravitation schuld daran das sich die durch den Wind eingefügte Energie wieder normalisiert und ordnet. Die Windsee verlässt das Einflußgebiet (Fetch) und sortiert sich, das heißt die Windenergie begibt sich auf Meeresspiegel Niveau, verlagert sich auf sogenannte Orbitalwalzen die sich unter den Dünungshügeln befinden. Dies ist ein Prozeß der mehrere Tage in Anspruch nimmt, somit sind Wellen die weit auf dem offenen Ozean entstehen besser sortiert als Wellen die nah an der Küste entstehen. Angemerkt sei hier das in einer Dünung (Swell) kein Wassertransport statt findet, sondern sich die Energie auf den in Abbildung xy dargestellten Orbitalbahnen fortsetzt. Setzt man einen Korken auf offener See ohne Wind auf die Wasseroberfläche so wird dieser nicht nach vorne oder hinten bewegt, sondern nur auf- und abwärts.Die Dünungshügel reisen nun durch die Windenergie durch den Ozean, hierbei entstehen sogenannte Dünungszüge (Sets) die auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten basieren. Grössere Dünungshügel haben eine höhere Reisegeschwindigkeit und ein höheres Energiepotential als kleinere, dadurch setzen diese sich nach vorne, andererseits müssen die ersten Dünungshügel den höchsten Energieverbrauch aufbringen um durch den Ozean zu reisen. Dadurch eliminieren sich Dünungshügel, Bereiche mit Pausen zwischen den Dünungshügeln entstehen und je nach Strecke die zurück gelegt werden bilden sich Dünungszüge mit einer bestimmten Wellenanzahl aus. Das ganze Prinzip funktioniert ähnlich wie beim Radsport, der erste strampelt, die anderen fahren Windschatten und dann wird gewechselt und es bilden sich Gruppen aus Icon Wink in . Nach einer gewissen Zeit treffen diese Dünungshügel dann auf unser Kontinentalschelf, der Abstand zwischen den Orbitalwalzen und dem Untergrund wird geringer, bis diese dann den Boden berühren. Da es sich bei den Orbitalwalzen um Energie handelt, wird diese nach oben hin aufgestaucht und je weiter der Dünungshügel Richtung Strand läuft um so mehr wird er aufgebaut (steiler). Es kommt der Punkt an dem der Dünungshügel seine maximale Höhe erreicht hat, bedingt durch den immer spitzeren Winkel an der Wellenspitze wird das Gebilde instabil, die Welle fängt an zu brechen. Hier findet das erste mal Wassertransport statt.

Wellenentstehung 02 in

Aufgrund der unterschiedlichen Steilheit des Untergrundes kann diese Aufstauchung der Orbitalwalzen langsam von statten gehen man sieht hier dann sanft brechende Wellen, findet die Aufstauchung durch einen steil ansteigenden Strand schnell und abrupt statt, so sieht man hier im Regelfall eher hohler brechende Wellen. Wenn hinter dem steilen Anstieg die Sandbank nicht hoch genug liegt um die Welle zum brechen zu bringen, danach ein Becken im Untergrund vorhanden ist, so versackt die Welle wieder, hat zwar schon etwas Energie verloren, aber Besitzt noch genug um an der nächsten Sandbank / Riff oder am Strand diese zu entladen.

Beachbreak in

Als typische und klassische Welle gilt natürlich der reef break, hier werden die Wellen auf kurzer Distanz abgrbremst und die Orbitalwalzen somit schnell nach oben gestaucht. Die gesamte Wellenenergie entlädt sich auf kurzem Weg, der Punkt der Instabilität wird sehr schnell erreicht und der vormals gewachsene Dünungshügel wirft durch die instabile Situation seine Wellenlippe nach vorne. Hier ensteht ein Hohlraum zwischen dem herabfallenden Teil der Welle und dem Wellenrücken, der ultimative Traum jedes Surfers der Tuberide auch Barrel genannt.

Reefbreak in

Wellen die direkt auf den Strand brechen nennt man Shorebreak, der bekannteste Shorebreak mit den spektakulärsten Aufnahmen ist hier wohl der Waimea Bay Shorebreak.

Waimeawipeout in

Surfschule

Sonntag, März 16th, 2008
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first steps in surfing

Surfing ist etwas besonderes, ich bezeichne es immer gerne als die Königsdisziplin des Brettsportes, es kostet viel Zeit und Motivation um diesen Sport zu erlernen, trotzdem wird man immer von der ersten Minute an den Spaß und die Magie spüren. Inspiration war für mich war immer auch das Buch von Chris Ahrens “good things love water” in dem er aus den großen Anfangszeiten des Surfens berichtet bevor der Hype in den 60ern startete. Allein schon die “Reading Instructions” führen dazu sich zum Surfen hingezogen zu fühlen. Hier der Auszug aus dem Buch:

Get this Book dirty. Take it to the beach to Baja or into the outback. Or, find aplace that you loved as a kid. If you can´t do that, go into your garage. The backseat of your car will do, or your bed, if its full of sand. Do not under any circumstances put this book on the coffee table next to pretty volumes about “Napas Wine Country.” It is not to be red with shoes on, and you wont understand a word of it if your brain is being choked off by a tie. When you are finished reading, go out beyond the paved roads and mapped out surfcamps, into the untamed world of surf. Surf hard.

Surfing Lessonshead in Surfen (surfing) oder eingedeutscht Wellenreiten kann jeder lernen, der eine gewisse Motivation mitbringt, ist einfach ein Natur Sport bei dem man sich auf die situativen Gegebenheiten einstellen muss, das macht den Reiz dabei aus. Bevor man sich in die Fluten stürzt, sollte man sich bewusst werden, das ein Natur Sport immer auch Gefahren mit sich bringt, wenn man diese aber kennt, kann man sich auch darauf einstellen, somit “never panic” ist die oberste Maxime.
Der Ozean ist nun mal nicht jedermanns Sache, es gibt viel zu viele Menschen die der Materie Meer zu “blauäugig” gegenüber treten und somit Risiken auf sich ziehen. Es gibt einfach ein paar grundlegende Dinge zu beachten die das Meer beeinflussen und sich auf die einzelnen Strände auswirken. Zu aller erst zwei brennende Dinge, Surfen ist nicht nur wie heutzutage dargestellt Trendsport oder Extremsport, es steckt eine ganze Tradition und Riten dahinter die ihre Ursprünge in der polynesischen Kultur haben. Surfen existiert nicht erst seit dem letzten Jahrhundert, sondern ist nach Berichten und Aufzeichnungen schon über 2000 Jahre alt. Hierzu aber dann mehr in der Kategorie Surfhistory. Zweitens als Natur Sport sollte es jedem Surfer ein Anliegen sein diese Natur zu schützen und nicht wie schon des öfteren gesehen Respektlos der Natur und den Einheimischen gegenüber zu treten. Respekt vor der Natur, dem Ozean und den dort ansässigen Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg. Kleine Anregung, nimm immer mehr mit zurück als du an den Strand gebracht hast, dann bleiben die Juwelen auch schön clean.
Hier nun die Faktoren die den ersten Wasserkontakt mit einem Brett am Anfang ein wenig unkalkulierbar machen, je öfter man sich aber mit diesen Faktoren auseinander setzt, umso mehr versteht man die Zusammenhänge, lernt diese einzuschätzen und kann so sein “Surftime Konto” maximieren.
Und hier sind sie nun die Faktoren die euren Surf beeinflussen werden und die als gegebene Bedingungen einfach akzeptiert werden müssen. Wer den Ozean und die Randbedingungen lesen kann wie ein Buch ist nicht nur mit einem Power Vorteil sondern auch mit vielen vielen Ritten belohnt Icon Wink in

Wind (wind):Istockphoto 3521199 Old Wind Rose Compass in
Wind ist nicht nur dafür Verantwortlich das surfen überhaupt möglich ist, sondern Wind beeinflusst auch die örtlichen Bedingungen. sowohl Eure orientierung ist hier gefragt, der Schutz gegen Auskühlen als auch natürlich die Qualität der Wellen. mehr hierzu gibt es unter der Rubrik “Wind” nach zu lesen.

Strömungen (currents):Humboldtstrom2 in
Strömungen entstehen einerseits wie schon angesprochen durch Wind (Winddrift) anderer Seits durch die Wellenbrechung also den eigentlichen Surf (heißt ja Brandung). Wasser wird durch die Wellenbrechung das erste mal transportiert, hier spricht man von einer brechenden Welle Icon Wink in weiter weg vom Strand bevor die Welle den Untergrund berührt spricht man von Dünung oder profan im Surferjargon “Swell” genannt. Wenn die Welle bricht, wird das erste mal Wasser transportiert und zwar Richtung Strand und das immer auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Wenn Wasser in Form von Schaum und Luft als auch Wasser (Soup) richting Strand transportiert wird muss es dort logischer Weise wieder abfließen und auch hier gilt, das abfließende Wasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Mehr dazu natürlich in der Kategorie Strömungen (currents).

Wellen (waves):Janine-plickert-blau-weisse-wellen in
Wellenentstehung, Wellenwanderung und Wellenbrechung sind ein wichtiges Thema für den Surfer, nicht nur das er verstehen muss welche Materie er eigentlich nutzt um seinen Spass zu haben, sondern für viele ist es notwendig zu Reisen um einen “surf” zu haben. Aus diesem Grund werde ich hier sehr ausführlich auf das Thema eingehen, einige Standard Szenarien aufzeigen und auch ein paar Links nennen bei denen man sich über Wellensituationen auf unserem Erdball schlau machen kann.

Strand (spot, beach):Strand-Brouwersdam in
Zu guter Letzt natürlich dann noch der Strandaufbau, wie ist der Untergrund aufgebaut, wie wirkt sich der Surf auf die verschienen Swell Richtungen aus (konkave oder konvexe Refraktion), wie ist die momentane Wellengrösse, wie wird sich der Swell entwickeln während meiner Surfsession sowohl auf Gezeiten alsauch auf Swell grösse bezogen und wie brechen die Wellen und noch ganz Wichtig natürlich zugang zum Strand in Falle eines Notfalls, wie ist die Mobilfunknetz Verbindung und wie stark ist der Strand von Surfern frequentiert. mehr dazu dann in der Kategorie “Strand “Beach”.

Sicherheit (safety):Rip-illustrationmed in
beinahe hätte ich natürlich einen wichtigen Aspekt vergessen, die Sicherheit sowohl auf die Regeln im Wasser bezogen, den Menschen am Strand und natürlich sich selbst gegenüber. Mehr dazu findet man natürlich in der Kategorie “Safety”.
Ich hoffe das ist einmal eine nützliche Übersicht, natürlich wird es noch weitere kategorien geben die sich mit dem Equipment und dem Reisen (einer der wichtigsten Aspekte für einen mitteleuropäischen Surfer) beschäftigen.

Viel Spass beim lesen und wenn es Fragen gibt, bloggen, das hilft nicht nur Euch als Fragensteller, sondern auch den anderen die sich hier tummeln.

Greetz und “surf’s upIcon Biggrin in
Rob