Surf Events, Surfing

ADH Open 2009 – Saisonauftakt mit Starterrekord

No Comments 27 Mai 2009

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Adhposter in Die diesjährigen ADH Open machen Ihre Aufwartung mit neuem Starterrekord. Über 250 Starter sind bereits gemeldet und machen sich gerade bereit für den traditionellen Auftakt der Surfsaison.

An einem der besten Beachbreaks der Welt werden in der Woche vom 30.05. – 06.06. hunderte Surfer erwartet, die in den Klassen Open Men, Open Women, Longboard Men und Longboard Women um die Titel der Studentenmeisterschaften kämpfen.

Ein Blick auf das Starterfeld macht schnell deutlich, dass Fans und Zuschauer sich auf spannende Heats und reichlich Action freuen können. In der Klasse Open Men werden Vorjahressieger Arthur Wystrychowski (Berlin) ebenso wie Dauerfavorit Gerry Schlegel (München) erwartet. Herausgefordert von einem großen Feld von Talenten deutscher Hörsäle wird der Titelkampf in dieser Klasse besonders spannend.

Bei den Frauen und Longboardern wird nicht weniger nervenaufreibend sein, wer schlussendlich “betitelt” nach Hause fahren wird. Mit Starterfeldern von je weit über 30 Surferinnen sind wir gespannt, ob eine der Favoriten und Vorjahressieger oder ein neues Talent mit dem Pokal im Arm die Rückreise antritt.

Dass für ausreichend Rahmenprogramm gesorgt ist, hat sich offenbar bereits rumgesprochen, denn auch die Zahl der erwarteten Fans und Mitreisenden sprengt in diesem Jahr alle bisherigen Rekorde. Erwartet werden hunderte Fans, die Ihre Kommilitonen lautstark am Strand anfeuern. Neben zahlreichen Sachpreisen für die Sieger haben Sponsoren und Organisatoren keine Mühen und Kosten gescheut und warten mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm auf.

Die Wellenvorhersagen für den Ankunftstag sehen vielversprechend aus: 25°C, Offshore und entspannte 1-Meter-Wellen erwarten die Studenten.

Greetz euer surf-house Team

Surf Events, Surfing

Bobby Martinez gewinnt Teahupoo Billabong Pro

No Comments 19 Mai 2009

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Bobby Martinez Teahupoo in

Bobby Martinez gewinnt Teahupoo Pro

Bobby Martinez gewinnt Teahupoo Pro Contest

Was für ein Event. Trotz neuem Wettbewerbsformat wurden 11 der möglichen 12 Tage der Waiting Period genutzt um die diesjährigen Billabong Pro Teahupoo zum Ende zu bringen. Nachdem die Trials wie jedes Jahr mit nahezu perfekten Wellen gesegnet waren, stand schon vor dem ersten Contest-Tag fest, dass das Mainevent wieder ein Kampf gegen die schlechten Bedingungen werden würde.

Contest-Director Luke Egan sah sich nach dem frühen Start gezwungen fünf Lay-Days einzuschieben, da weder Wellen noch Wetter mitspielen wollten. Am Montag Nacht (deutscher Zeit) starteten dann endlich die verbliebenen Heats der zweiten Runde. Dienstag Nacht (deutscher Zeit) folgte der letzte Wettkampftag.

Teahupoo Final1 in Die europäische Fahne -nach Zweitrunden-Niederlagen von Marlon Lipke, Jeremy Flores und Tim Boal- wurde vom jungen Basken Aritz Aranburu erfolgreich bis ins Halbfinale getragen. Dort erst musste sich Aritz dem späteren Event-Sieger Bobby Martinez in einem spannenden Heat knapp geschlagen geben.

Aritz sorgte auf seinem Feldzug auf Platz 3 für mächtig Wirbel, als er nacheinander Dane Reynolds, Kelly Slater und Damien Hobgood (alle USA) und im Viertelfinale noch Tom Whitaker (Australien) nach Hause schickte. Aritz startete als einer der am niedrigsten gesetzten Surfer ins Event und wurde dementsprechend in jeder Runde gegen die am höchsten gesetzten Surfer geschickt. “Das hat meine Motivation hoch gehalten“, so der abgeklärte Kommentar von Aritz.

Teahupoo Final3 in Durch seinen dritten Platz (geteilt mit Michael Campbell) springt Aritz im Gesamtranking vom letzten auf den 19. Platz und lässt damit Surfer wie Kelly Slater und Dane Reynolds vorerst hinter sich. Bobby springt durch seinen Sieg vom 19. auf den 7. Platz. Taj Burrow, der im Finale den Kürzeren zog, hält Anschluss an Joel Parkinson und belegt nun Platz 2 mit 2318 Punkten vor Parko mit 3000 Punkten. Der Kampf um die Weltmeisterschaft wurde also wieder ein wenig spannender, Parko hält nun die Spitzenposition mit weniger als 700 Punkten Vorsprung, statt zuvor mit fast 800.

Die anderen europäischen Surfer werden Tahiti mit gemischten Gefühlen verlassen. Marlon Lipke holte seinen ersten World Tour Heat-Sieg und sicherte sich mit einem geteilten 17. Platz sein bestes Saisonergebnis. Auch wenn das zum Re-Qualifying am Ende der Saison nicht ausreichen wird, gibt es doch Hoffnung und eine Menge Selbstvertrauen für die kommenden Events.

Teahupoo Final4 in Tim Boal wurde zum dritten Mal in Folge 17. und liegt mit einem geteilten 25. Platz im Gesamtranking noch innerhalb der Qualifikationszone. Miky Picon, Michel Bourez und Tiago Pires schieden in der ersten Runde aus und liegen zusammen mit Marlon im Moment im unteren drittel der World Tour Tabelle. Jeremy Flores, aufgrund seiner starken letzten Saison für alle Events mit dem neuen Format in die zweite Runde gesetzt, schied erneut als 17. aus und wartet nun seit November 2008 (zweiter Platz in Brasilien) auf ein solides Ergebnis.

Das nächste Event der World Tour sind die Hangloose Santa Catarina Pro in Brasilien. Die Waiting Period beginnt am 27. Juni, wir berichten natürlich tagesaktuell vom Abschneiden der europäischen Vertreter.

Grretz Euer surf-house Team

Surfing

3. Platz für Marlon Lipke bei den Quik Pro Estoril

No Comments 28 April 2009

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Estoril3 in Erfreuliche Nachricht von dem am Wochenende beendeten 6* WQS Event an der portugisischen Küste von Carcavelos. Bei klaren Wellen von einem Meter Höhe und sonnigem Wetter gingen die Quiksilver Pro Estoril am Samstag den 25. April zu Ende.

Marlon Lipke, unser Mann auf der World Tour, schaffte es bis ins Halbfinale. Nachdem er sich in Runde 3 mit seinem besten Score von 16.30 Punkten des Events in Heat 10 gegen Luca Guichard (DNK, 9.17 pts) und Jay Davies (AUS, 11.82 pts) klar durchgesetzt hatte überstand er auch die nächsten drei Runden (9.46, 11.90 und 11.57 pts) und schaffte es somit bis ins Halbfinale. Dort wartete der Brasilianer Alejo Muniz. Trotz seiner hervorragenden Leistung unterlag Marlon mit 11.73 Punkten dem späteren Gewinner des Events mit 13.83 pts. Dieser gewann das Finale knapp (12.37 zu 13.00 pst) gegen den Japaner Masatoshi Ohno.

Estoril2 in Alejo MunizFür Marlon Lipke bedeutet der 3. Platz nicht nur 1875 Punkte für das Rating der WQS Tour, 5000 $ Preisgeld sondern auch jede Menge Selbstvertrauen, das er sicherlich sehr gut für den nächsten Stop der World Tour am 9. Mai in Tahiti bei den Billabong Pro Teahupoo brauchen kann.

Die anderen Deutschen scheiterten leider bereits in Runde 1 (Alex El Naib, Melvin Lipke und Ricardo Lange) und in Runde 2 (Nico von Rupp).

Bei den parallel gelaufenen Quik Pro Durban in Südafrika, einem 6* WQS Prime Event, setzte sich im Finale am 25. April Jadson Andre aus Brasilien mit 18.00 pts gegen den Australier Owen Wright mit 15.16 pts durch.

Greetz Euer surf-house Team

Surfing, Travel

Wellenreiten in der Algarve

No Comments 04 April 2009

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Algarve1 in Die Algarve ist die südlichste Region Portugals und beinhaltet 155 km Küstenlinie. Aufgrund der geographischen Lage ist diese Gegend bei Surfern, anderen Touristen, wie auch Senioren, die hier ihre Rente verprassen wollen, ziemlich beliebt, denn außer auf den Kanarischen Inseln, ist es nirgendwo in Europa konstant so warm wie hier.

Algarve3 in Die Anreise ist recht unkompliziert, sofern ihr fliegen wollt. Viele Airlines (z.B. Air Berlin, HLX, Lufthansa, Germanwings) fliegen Faro an, wobei diese Verbindungen im Winter teilweise aussetzen und man günstiger nach Lissabon fliegt und von dort aus mit dem Mietwagen oder dem Reisebus fährt. Mit dem Auto ist es von Deutschland eine ziemlich anstrengende (und auch teure) Mission an die Algarve zu fahren und es ist wahrscheinlich am Klügsten in Frankreich und Spanien auch ein bisschen surfen zu gehen und sich mal auszuschlafen, bevor man am nächsten Baum endet.

Algarve4 in Die Küste der Algarve ist in ihrem Verlauf sehr unterschiedlich. Der Abschnitt zwischen der spanischen Grenze und Faro ist von vorgelagerten Inseln geprägt, die teilweise nur mit der Fähre zu erreichen sind. Sicherlich gibt es in der Winterzeit hier das ein oder andere Mal Wellen, Spots, die eine Reise wert sind, sind jedoch nicht dabei. Die zentrale Küste zwischen Portimão und Lagos zeichnet sich vor allem durch ihre vom Tourismus geprägten Orte aus, viele Strände haben bei großen W Swells oder allen S Swells jedoch potential. Die windzugewandte Südküste zwischen Lagos und Sagres bietet die besten Surfbedingungen der Südküste. Große NW/W Swells, die von Winden aus der gleichen Richtung begleitet werden, kommen hier als saubere Wellenlinien, die sich um das Kap gebogen haben mit Offshore wind herein. Die Westküste zwischen dem Cabo de São Vicente und Odeceixe ist aufgrund ihrer offenen Lage für den Sommer die beste Option, aber der nachmittäglich einsetzende Nordwind macht die Wellen oft kaputt. Dieser Küstenabschnitt ist in den Naturpark der Costa Vicentina eingebettet, weswegen er (noch) von Hotelburgen verschont ist. Hier gibt es neben Lagos die meisten Surfcamps und Schulen.

Wie man also schon sehen kann, gibt es eine große Varietät von verschiedenen Spots bei verschiedenen Bedingungen. Im Sommer bei kleinen Swells werden sich alle Surfer an Stränden wie Amado, Cordoama oder Castelejo um die Wellen schlagen und es kann ziemlich voll im Wasser werden.

Sowie es größere Wellen und Onshore an der Westküste gibt, bietet sich Sagres und Umgebung an. Tonel und Beliche sind ebenfalls Beachbreaks, an denen aber mehr Bodyboarder und Portugiesen als Touristen im Wasser sind, weswegen das Level höher liegt. Die Wellen sind jedoch auch anspruchsvoller, als an vielen Westküstenspots.

Zavial liegt auf dem Weg von Sagres nach Lagos und bekommt meist mehr Swell ab, als die meisten anderen Strände an der Südküste. Hier kann es schnell recht groß und tubig werden. Weiter Richtung Lagos liegt Luz, ein Ort, der von englischen Touristen eingenommen wurde, aber unvermutet einen ziemlich guten rechten Pointbreak, sowie ein Riff mit einer saugenden Left auf seiner anderen Seite hat. Bei einem großen Swell lohnt es sich auf jeden Fall hier zu checken.

Natürlich gibt es zwischen diesen bekanntesten Spots noch dutzende Weitere, die zum Teil genau so gut laufen, aber wesentlich leerer sind. Kleine Buchten an der Westküste, die man nur erreicht, wenn man die Klippen runter kraxelt und versteckte Strände an der Südküste, an denen nur ein paar Rentner mit ihrem Mobile Home stehen, wollen entdeckt werden. Dafür sollte man auf jeden Fall ein Mietauto haben, denn alle Spots sind meist eine kilometerlange Buckelpiste von der Landstraße entfernt.

Ein Mietwagen ist im Vergleich zu Spanien recht günstig, vor allem in den Wintermonaten kommt man mit zwei Personen oft deutlich unter 10 € pro Tag und Person (und ich spreche hier nicht von einem abgefuckten Zweitürer).

Generell ist Portugal ein preiswertes Land, was die Lebenshaltungskosten betrifft. Vor allem sollte man regionale, frische Produkte kaufen und Intermarché meiden, denn dort werden die meisten Produkte für deutsche oder englische Touristen Importiert und eine Dose Ravioli aus Deutschland kann schnell mal über drei Euro kosten.

Unterkünfte sollte man im Sommer auf jeden Fall vorbuchen, außerhalb der Saison kann man mit dem Auto aber auch spontan sehr gut fündig werden. Wie man sich denken kann ist die Situation bezüglich Mietwagen und Unterkunft im Sommer entsprechend schwieriger und teurer.

Wenn es mal keine Wellen gibt oder zu windig ist, lohnt es sich Lagos, Aljezur und Sagres anzuschauen, in einer Pastelaría einen „Galão“ und ein „Pastel de Nata“ zu bestellen, oder den Sonnenuntergang in einer Bar bei einem Sagres zu genießen. Ausgehen kann man in jedem größeren Ort, Albufeira und Armação da Pêra sind jedoch nur denjenigen zu empfehlen die den Anblick halb nackter, übergewichtiger Engländerinnen, die auf dem Tisch tanzen, ertragen können. In Sagres und Lagos ist die Atmosphäre deutlich entspannter.

Nützliche Links:
www.rede-expressos.pt (größtes Busunternehmen Portugals)
www.eva-bus.com (Busunternehmen; sehr billig und schnell von Lagos nach Lissabon)
www.cp.pt (Portugiesische Bahn)
www.hostelworld.com (sehr große Auswahl an Unterkünften jeder Preisklasse)
www.algarve-live.de (Infoseite auf deutsch)

Greetz Euer surf-house Team

Surf Events, Surfing

Die ADH Open eröffnen auch 2009 wieder die Wettkmpfsaison in Deutschland

No Comments 04 April 2009

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Die Einschreibungen laufen nur noch bis zum 30.04.2009

Adhposter in Zum sechsten Mal findet in diesem Jahr der legendäre Surf-Contest der Studenten statt. Vom 30.05. bis zum 06.06.2009 ist der Strand von Seignosse/Frankreich der Platz des deutschen Surfens, denn der Wettkampf des Allgemeinen Deutschen Hochschulsports ist nicht nur für Studenten ein festes Pfingstevent – vor allem die stetig steigende Besuchergemeinde sorgt jährlich für die Unvergesslichkeit des Ereignisses.

Wer also nicht am Contest teilnehmen möchte, hat ebenfalls ausreichend Gelegenheit, sich die Zeit zu vertreiben: Surfkurse für jedes Level, Surffilmabend, Konzerte, Party, Funcontests, Surfflohmarkt und eine Tour durch die Outlets bieten ein abwechslungsreiches Programm.

Bei Unterbringung in der Appartementanlage ist man nur durch die Düne vom Spot getrennt; mit dem Rip-Curl-Bus kommt man schnell und günstig hin. Beides ist über den Veranstalter Wavetours (www.wavetours.de) buchbar und für DWV-Mitglieder natürlich mit einem Rabatt verbunden.

Mehr Infos, das Anmeldeformular und die Ausschreibung gibt’s hier: Wavetours

Kontakt:
Wavetours GmbH, Email: office@wavetours.com, Tel.: 06151 / 308390

Greetz euer surf-house Team

Surfing

Wellenreiten in Papua-Neuguinea

No Comments 19 März 2009

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Reise Png 01 in Zweiter Teil der Lineup-Reiseführer Serie. Diesmal verschlägt es uns nach Papua Neuguinea, von wo Konrad Borowiecki berichtet. Viel Spaß beim Lesen und träumen von wärmeren Gefilden.

Wenn wir an fantastische Surfspots in der Welt denken, kommen uns zuerst Hawaii, Australien, Mexiko, Kalifornien und Portugal in den Sinn. Aber es gibt einen weiteren Spot auf der Landkarte des Surfens – unentdeckt, unverbraucht, atemberaubend und exotisch. Dieser Ort ist wie gemacht für die wintermüden europäischen Surfer, die aus dem Fenster in den grauen Himmel starren. Es ist ein versteckter Zufluchtsort, weit weg. Dieser Ort wird selbst die Skeptischen überzeugen, denn er bietet anspruchsvolle Wellen, die an Traumständen brechen sowie exzellente Riffe und Points ohne Menschenmassen. Nur wenige haben diesen Fleck bereits für sich entdeckt und Reisebüros bieten selten Reisen zu diesem Ziel an – das macht den Spot zu einem Traum für Surfer: Welcome to Papua-Neuguinea.

Papua-Neuguinea (PNG) liegt 160 Kilometer nordöstlich von Australien und gerade unterhalb des Äquators. Das Land – entdeckt im 16. Jahrhundert von den Portugiesen – ist abwechslungsreich und malerisch, besitzt dichte, tropische Regenwälder, Hochebenen, lange Flüsse, tropische Inseln und weiße Sandstrände. In Papua-Neuguineas 19 Provinzen leben fünf Millionen Menschen unterschiedlicher lokaler Kulturen. In dem Land werden 18 Sprachen gesprochen, die Hauptsprache ist Pidgin und wird in ganz Papua-Neuguinea gesprochen. Seit 1975 ist das Land unabhängig, aber dennoch werden viele alte Traditionen, durch Rituale zu Geburten, Hochzeiten, zum Abschied von den Toten und bei anderen Ereignissen am Leben erhalten. Reisende können in die Kultur eintauchen und die lokalen Unterschiede in Bräuchen, Ritualen und Tanz in einer Vielzahl so genannter Sing-Sing-Shows erleben. Diese Stammesshows werden im ganzen Land aufgeführt, die bekanntesten sind in Goroka und Mount Hagen zu sehen. Weitere Aktivitäten sind Trekking durch das Hochland oder durch den Dschungel, Relaxen in der Sonne in tropischen Ressorts, Tauchen an Korallenriffen und Schiffswracks, Boot fahren auf dem Fluss Sepik und natürlich Surfen.

Durch diese Vielzahl an Aktivitäten, die das Land zu bieten hat, werden alle Reisenden zu begeistern sein – unabhängig davon, wie die Interessen im Einzelnen aussehen.
Die Anfänge des Surfens

Surfen wurde in PNG in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckt, als eine Gruppe junger und enthusiastischer einheimischer Surfer um Andy Abel einen Verein in der Küstenstadt Vanimo im Norden des Landes gründete. Seitdem hat sich der Sport enorm weiter entwickelt, der nationale Sportbund hat den Surfsport offiziell anerkannt und das Land ist Mitglied in der International Surfing Association geworden. Die nationale Surf-Vereinigung mit Andy Abel als Präsident verfolgt einen eigenen Bottom-up-Ansatz, in dem die lokalen Gemeinschaften ihre jeweiligen Vereine managen und dadurch eng mit der nationalen Vereinigung zusammenarbeiten. Durch dieses System haben die lokalen Gemeinschaften direkten Kontakt zu Surf-Tourismus-Anbietern in beispielsweise Australien, Europa und Japan und bekommen so auch die damit verbundenen Gewinne – Profite, die den Menschen vor Ort zugute kommen.

Sind wir schon da?

Reise Png 04 in Papua NeuguineaDie Surfmöglichkeiten in PNG sind unbegrenzt. Das ganze Jahr über laden die Bedingungen und das Klima ein, die zahlreichen Spots rund um das Hauptland und die Inseln zu surfen. Unsere Reise beginnt an einem großen europäischen Flughafen, von wo aus es nach Singapur geht. Nach dem 12-Stunden-Trip haben wir die Wahl: entweder mit der nationalen Fluglinie Air Niugini direkt nach PNG, in die Hauptstadt Port Moresby, oder mit Zwischenstop in Australien – wahlweise Cairns oder Brisbane – und täglichen Anschlussflügen in die Hauptstadt Papua-Neuguineas.

Reise Png 05 in Angekommen in Port Moresby werden wir ins Hotel gefahren. Auf dem Weg kommen wir an vielen Ständen vorbei, an denen Süßkartoffeln, Kokosnüsse, Zuckerrohr und der lokale Favorit, die Betelnuss, verkauft werden. Betelnuss ist der Samen der Areca Palme, der von den Einheimischen gekaut als Aufputschmittel genossen wird. Auf dem Weg ist die Vielzahl der einheimischen Völker sichtbar: Die Insulaner und Küstenbewohner haben weiche, Gesichtszüge, während die Einwohner aus den Bergregionen kantigere Gesichtszüge aufweisen, die ihre Kriegstradition widerspiegeln. Nach der Besichtigung von einigen Sehenswürdigkeiten und Kunstgallerien in Port Moresby wird es Zeit, sich auf den Spaß im Nass in den kommenden Tagen einzustellen.

Surf’s up

Papua NeuguineaAm frühen Morgen packen wir unsere Bretter, Wachs, unseren Erste-Hilfe-Kasten und Sonnencreme und fahren Richtung Süden, wo zehn Autominuten von der Stadt entfernt Sero Cove liegt, unser erster Surfspot. Dieser Reefbreak hat den besten Swell am frühen Morgen mit ein bis zwei Meter hohen Wellen, die von Juni bis September geordnet brechen. Sero Cove ist nur einer von vielen unentdeckten Spots an der südlichen Küste auf dem Weg nach Milne Bay, 100 Kilometer weiter am südöstlichen Ende von Papua-Neuguinea. Während zwischen Port Moresby und Milne Bay Reebreaks dominieren, findet man in Milne Bay auch Beachbreaks, die den weniger erfahrenen Surfern Möglichkeiten zum Training bieten. Reise Png 06 in Darüber hinaus ist der Ort für sein jährliches Kanu-Festival bekannt: traditionelle Wettrennen, Tanz, Musik und Speisen. Nachdem wir die Südküste für einige Tage genossen haben, wird es Zeit, in den Flieger zu springen und nach Norden zu einem der Top-Surfspots zu jetten: nach Vanimo.

Reise Png 07 in Vanimo liegt eineinhalb Flugstunden entfernt von Port Moresby und ist die Hauptstadt der Sundaun Provinz. Der kleine Küstenort liegt nur 30 Kilometer von der indonesischen Grenze entfernt und zieht das ganze Jahr über in erster Linie Surfer auf der Suche nach der perfekten Welle an. Die Wellen in Vanimo sind konstant zwischen Oktober und April, trotz der gelegentlichen Zwei-Meter-Swells, die auf den Strand treffen. Reef- und Pointbreaks machen den Surf für Anfänger und Fortgeschrittene attraktiv. Die sehr schöne Halbinsel, der tropische Regenwald, kristallklares Wasser und nahe gelegene Flugzeugwracks aus dem Zweiten Weltkrieg runden unseren Aufenthalt ab. Startet man den nördlichen Teil der Reise in Vanimo, liegen über 260 Kilometer Küstenstrecke zum Entdecken vor einem.

Auf dem Weg entlang der Küste erreichen wir die kleine Stadt Wewak, die nicht weit entfernt von dem Ort liegt, an dem die japanische Armee 1945 kapitulierte. Reise Png 08 in Die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges sind überall sichtbar, aber dieser Ort besticht weniger durch die Geschichte als durch die traumhafte Landschaft und fantastisches Wasser, unberührte Riffe und Palmen gesäumte Strände. Umgeben von 15 Inseln hat der Ort auch mehrere wunderschöne Surfspots, die während der Regenzeit ab September Anziehungspunkt sind. Einer der großen Vorteile: Wewak ist nie überfüllt und bietet gleichzeitig ziemlich konstante Wellen, die an Riffen brechen.

Unsere Reise konnte Papua-Neuguinea nur kurz vorstellen. Das Land bietet selbstverständlich viel mehr, es ist voll mit Surfspots, Sehenswürdigkeiten und traumhaften Orten, die nur schwer in Worte zu fassen sind. Auf der Landkarte finden sich weitere Surfziele, die Surf- und Sportbegeisterten noch mehr Möglichkeiten bieten, die Schönheit des Landes zu erleben und einmal abzuschalten. Ein Beispiel ist Madang, südlich von Wewak an der Küste gelegen. Reise Png 09 in Außerdem ist die Surfing Association stetig auf der Suche nach neuen Spots. Bougainville Island beispielsweise ist eine dieser Entdeckungen. Nach Jahren des bewaffneten Konfliktes wird die Insel heute als eine der Perlen der südlichen See bezeichnet. Aber nicht nur Wellenreiter kommen in PNG auf ihre Kosten – auch Anhänger des Kitesurfens, Windsurfens und Wakeboardens können ihre Leidenschaft ausleben. Kurzum: Das nächste Mal, wenn ihr euch nach Urlaub sehnt, während draußen der trübe, graue, europäische Winter kein Ende nehmen will, stellt euch vor, ihr liegt an einem Strand in Papua-Neuguinea, zur Linken eine Lagune, zur Rechten der Regenwald und geradeaus die perfekte Welle. Und dann setzt den Gedanken in die Tat um und macht euch auf in eines der letzten unentdeckten Surfparadiese!

Text: Konrad Borowiecki, nolimitadventures.eu

Übersetzung: Kathrin Hecht

Bilder: mit freundlicher Genehmigung von Jason Pini, Surfing Association PNG

NO LIMIT ADVENTURES ist eine kleine, internationale Gesellschaft, die aus Menschen mit Leidenschaft für Reisen, Abenteuer und Sport besteht. Nachdem wir lange in Australien gewohnt haben, entdecken wir seit zehn Jahren den Reiz von PNG. In dieser Zeit ist es uns gelungen, die Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung, Unternehmen und Regierungseinrichtungen auszubauen. Das ermöglicht uns, das Land aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen und hilft uns, Reisen ab vom Mainstream zu ermöglichen.

Danke & Greetz euer surf-house Team

Surfing

BillabongXXL: Zwei Europäer unter den Nominierten

No Comments 12 März 2009

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Xxl 1 in Bei den neunten Billabong XXL Global Big Wave Awards haben zwei europäische Surfer die Chance einen der prestigeträchtigsten Preise im Wellenreiten überreicht zu bekommen. Der Franzose Benjamin Sanchis und der Spanier Axi Muniain sind unter den fünf Nominierten für den „Biggest Wave Award“ bei der glamourösen Awardverleihung in Los Angeles am 17. April. Der Baske Muniain ist zudem ebenfalls im Rennen um den „Monster Paddle Award“, bei dem ohne Hilfe eines Jetskis eine Riesenwelle angepaddelt und gesurft wird. Beide meisterten ihre Wellen am Belharra Riff vor der französischen Atlantikküste Mitte Januar 2009. Die Welle entsteht durch ein Riff, das zirka 2km vor dem Städtchen St. Jean de Luz am Golf von Biskaya liegt.

Bereits im Jahr 2003 waren zwei Surfer mit einer Welle am Belharra Riff nominiert, mussten sich damals allerdings sehr knapp einer 20m hohen gesurften Welle vor Maui geschlagen geben.

Auch 2009 ist die Konkurrenz für die beiden europäischen Nominierten im wahrsten Sinne des Wortes GROSS. Fotos und Videos von riesigen gesurften Wellen aus Mexiko, Australien, Südafrika, Tahiti und den Vereinigten Staaten beweisen, dass die Suche nach Big Waves eine weltweite Angelegenheit ist. In insgesamt sieben verschiedenen Kategorien werden am 17. April die Billabong XXL Global Big Wave Awards verliehen. Besonderer Fokus liegt auf der mit US$ 50.000,- Preisgeld am höchsten dotierten Kategorie „Ride of the Year“. Unter anderem nominiert ist der Kalifornier Brian Conley, der es geschafft hat seinen beeindruckenden Tuberide in Mexiko mit einer Kamera in seiner Hand selber zu filmen.

Alle Videos und Fotos der nominierten Surfer können ab sofort auf www.BillabongXXL.com angesehen werden.

Greetz Euer surf-house Team

Stuff, Surfing

Quiksilver mit neuer Euroforce-Videoreihe

No Comments 26 Februar 2009

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Pünktlich zum Start in die neue ASP World Tour Saison startet Quiksilver eine interessante Videoreihe über einen Teil unserer Eurofoce-Surfer.

Jeweils eine Woche vor dem Beginn des nächsten Contests launcht Quiksilver ein ca. 15-minütiges Video mit Filmschnipseln, Interviews und Background-Info aus der Saison 2008. Dabei stehen die vier Euro-Surfer Jeremy Flores, Tiago Pires, Aritz Aranburu und Miky Picon im Mittelpunkt, die letztes Jahr alle auf der Tour vertreten waren. Das ganze sieht dann folgendermaßen aus.

Jeweils eine Woche nach dem Ende des letzten Contests launcht Quiksilver ebenfalls ein kleines Video mit Infos über das Abschneiden der europäischen Jungs im jeweiligen Contest. Das erste Post-Event Video folgt also Mitte März und wird natürlich auch im Lineup-Magazin zur Verfügung stehen.

Mehr Infos zu dieser Aktion findet ihr auch in den Quiksilver Blogs.

Grretz euer surf-house Team

surf-house BLOG

unser BLOG wird nicht nur Themen zum Surfen und Wellenreiten in Europa behandeln.

Wir sind leidenschaftliche Brett Sportler und sehen natürlich das Thema Surfing als unseren Schwerpunkt an, werden aber auch Highlights zu den Bereichen Snowboard, Mountainbike, Motocross und Skydiving immer wieder in unseren Beiträgen mit einbeziehen.

Viel Spaß beim durchstöbern unseres BLOGs,
Euer surf-house Team

 

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