biking, Surfing
08 Mai 2008
surfen und biken in der cinque terre
Leider, leider ist es dann doch nicht so gelaufen wie geplant, zuerst hatte ich absolut gar keine Lust, in den fünf freien tagen auch nur einmal den Rechner aufzuklappen und online zu gehen. Zweitens ist es ziemlich schwierig mitten in den Weinbergen überhaupt einen Internetzugang geschweige denn eine Mobile netzverbindung zu bekommen. Somit also der nachträgliche Bericht über die fünf Tage an der cinque terre.
Die Anreise ist ein voller Erfolg, am Brenner schneit es noch mit knapp 3 Grad so gegen vier Uhr Nachts, je weiter man dann nach Italien kommt desto höher klettert das Boardthermometer. Der Po hat Hochwasser und sieht endlich einmal nicht aus wie die letzte Brühe, quer durch Norditalien über Parma und Carrara kommen wir dann nach La Spezia an der Ligurischen Küste. Ein nettes kleines Städtchen mit einer grossen Widerstandsgeschichte während des zweiten Weltkrieges. Hier treffen wir unsere Vermieterin, und weiter geht es um 10 Uhr Morgens zu unserem schnuckeligen Häuschen in den Weinbergen in dem auf keiner Karte zu findenden Ort Muro. Schnell sind alle Formalitäten geklärt, unser Gepäck die 200 oder mehr Steinstufen den Weinberg hinunter getragen und die Strandsachen gepackt, denn es soll ja Wellen haben.

Ein erster Blick auf das Meer, zeigt uns schon, viel haben wir nicht zu erwarten, kurzerhand geht es nach Vernazza um dort einen ersten direkten Blick zu wagen, natürlich mit der Gewißheit das hier kein Surf möglich sein wird.

Nach einem Mittagessen in einem netten kleinen Restaurant fühlen wir uns von der nächtlichen Fahrt und den mehr als 200 Stufen die ich leider mehrmals gehen musste (wers nicht im Kopf hat hat es in den Beinen) so geplättet das der Plan auf einen gemütlichen Strandtag in Levanto abgeändert wird. Die Fahrt dahin obwohl es nur 18 Kilometer von Vernazza sind, zieht sich etwas in die Länge, bergauf über eine einspurige Serpentinen Strasse geht es nur langsam voran und auch der Weg hinunter ist nicht anders geartet. Hier zeigt sich warum in der cinque terre die Uhren etwas langsame laufen, denn wir benötigen von Vernazza nach Levanto knapp 1,5 Stunden was auch auf die vielen Stops mit Staunen zurück zu führen ist. Hier hat der Schöpfer mal definitiv eine besondere Portion Liebe in den Landstrich gehaucht und so satte, vor Gesundheit strotzende Natur sieht man einfach selten.

So hier mach ich mal eine schöpferische Pause, to be continued …
Greetz von Andrea, Robert & Sam
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