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Theorie

Wellen (waves)

1 Comment 22 März 2008

Hot:Sun in Wellen (waves)Sun Dark in Wellen (waves)Sun Dark in Wellen (waves)Sun Dark in Wellen (waves)Sun Dark in Wellen (waves)

So hier kommt nun wohl der interessanteste Beitrag, Wellenentstehung, Wellenwanderung und Wellenbrechung. Warum muss “ich” über die Wellen bescheid wissen stellt man isch hier die Frage, naja da wir als Mitteleuropäer die in Deutschland leben nicht immer unbedingt die Möglichkeit haben Wellen vor der Haustür zu surfen (vom Münchner Eisbach mal abgesehen) muss meist zu den Wellen gereist werden. Egal ob in Europa, Nord- oder Südamerika, Afrika, Asien, Australien oder eben nur im Mittelmeer oder an der Nordsee, Wellen verhalten sich nach bestimmten Vorgaben und entstehen wie schon angedeutet durch Wind oder besser gesagt durch einen fetten Sturm.

Wellen entstehen irgendwo auf dem offenen Ozean durch sehr starken Wind der die Wasseroberfläche bearbeitet. Jeder hat schon mal eine Pfütze gesehen in die Wind hinein fährt und dort kleine Verwirbelungen erzeugt und diese in Windrichtung davon schiebt. Je nach Dauer, Stärke und Kontinuität in eine Richtung des Windes werden diese Verwirbelungen immer weiter aufgebaut und es entsteht eine sogenannte Windsee (Windsea) mit sehr ungeordneten Wellenbergen und Wellentälern die in Windrichtung aus dem Sturmgebiet heraus geschoben werden. Die höchsten Windsee Wellen sind eine riesige Gefahr für die internationale Schifffahrt, es können Wellenberge mit einer Höhe von bis zu 60 Metern entstehen die nicht nur der kleinen Nußschale das Genick brechen sondern auch dem großen Öltanker den Gar aus machen können. Hierzu gibt es aber am Ende des Artikels noch einen Exkurs, wer es gar nicht mehr abwarten kann hier schon die Verlinkung zu den Themen Windsee und Tsunamis.

Wellenentstehung 01 in Wellen (waves)

Wenn diese Windsee nach Tagen das Sturmeinflußgebiet verlässt, dann ist die Erdgravitation schuld daran das sich die durch den Wind eingefügte Energie wieder normalisiert und ordnet. Die Windsee verlässt das Einflußgebiet (Fetch) und sortiert sich, das heißt die Windenergie begibt sich auf Meeresspiegel Niveau, verlagert sich auf sogenannte Orbitalwalzen die sich unter den Dünungshügeln befinden. Dies ist ein Prozeß der mehrere Tage in Anspruch nimmt, somit sind Wellen die weit auf dem offenen Ozean entstehen besser sortiert als Wellen die nah an der Küste entstehen. Angemerkt sei hier das in einer Dünung (Swell) kein Wassertransport statt findet, sondern sich die Energie auf den in Abbildung xy dargestellten Orbitalbahnen fortsetzt. Setzt man einen Korken auf offener See ohne Wind auf die Wasseroberfläche so wird dieser nicht nach vorne oder hinten bewegt, sondern nur auf- und abwärts.Die Dünungshügel reisen nun durch die Windenergie durch den Ozean, hierbei entstehen sogenannte Dünungszüge (Sets) die auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten basieren. Grössere Dünungshügel haben eine höhere Reisegeschwindigkeit und ein höheres Energiepotential als kleinere, dadurch setzen diese sich nach vorne, andererseits müssen die ersten Dünungshügel den höchsten Energieverbrauch aufbringen um durch den Ozean zu reisen. Dadurch eliminieren sich Dünungshügel, Bereiche mit Pausen zwischen den Dünungshügeln entstehen und je nach Strecke die zurück gelegt werden bilden sich Dünungszüge mit einer bestimmten Wellenanzahl aus. Das ganze Prinzip funktioniert ähnlich wie beim Radsport, der erste strampelt, die anderen fahren Windschatten und dann wird gewechselt und es bilden sich Gruppen aus Icon Wink in Wellen (waves) . Nach einer gewissen Zeit treffen diese Dünungshügel dann auf unser Kontinentalschelf, der Abstand zwischen den Orbitalwalzen und dem Untergrund wird geringer, bis diese dann den Boden berühren. Da es sich bei den Orbitalwalzen um Energie handelt, wird diese nach oben hin aufgestaucht und je weiter der Dünungshügel Richtung Strand läuft um so mehr wird er aufgebaut (steiler). Es kommt der Punkt an dem der Dünungshügel seine maximale Höhe erreicht hat, bedingt durch den immer spitzeren Winkel an der Wellenspitze wird das Gebilde instabil, die Welle fängt an zu brechen. Hier findet das erste mal Wassertransport statt.

Wellenentstehung 02 in Wellen (waves)

Aufgrund der unterschiedlichen Steilheit des Untergrundes kann diese Aufstauchung der Orbitalwalzen langsam von statten gehen man sieht hier dann sanft brechende Wellen, findet die Aufstauchung durch einen steil ansteigenden Strand schnell und abrupt statt, so sieht man hier im Regelfall eher hohler brechende Wellen. Wenn hinter dem steilen Anstieg die Sandbank nicht hoch genug liegt um die Welle zum brechen zu bringen, danach ein Becken im Untergrund vorhanden ist, so versackt die Welle wieder, hat zwar schon etwas Energie verloren, aber Besitzt noch genug um an der nächsten Sandbank / Riff oder am Strand diese zu entladen.

Beachbreak in Wellen (waves)

Als typische und klassische Welle gilt natürlich der reef break, hier werden die Wellen auf kurzer Distanz abgrbremst und die Orbitalwalzen somit schnell nach oben gestaucht. Die gesamte Wellenenergie entlädt sich auf kurzem Weg, der Punkt der Instabilität wird sehr schnell erreicht und der vormals gewachsene Dünungshügel wirft durch die instabile Situation seine Wellenlippe nach vorne. Hier ensteht ein Hohlraum zwischen dem herabfallenden Teil der Welle und dem Wellenrücken, der ultimative Traum jedes Surfers der Tuberide auch Barrel genannt.

Reefbreak in Wellen (waves)

Wellen die direkt auf den Strand brechen nennt man Shorebreak, der bekannteste Shorebreak mit den spektakulärsten Aufnahmen ist hier wohl der Waimea Bay Shorebreak.

Waimeawipeout in Wellen (waves)

Surfschule

Surfschule

No Comments 16 März 2008

Hot:Sun in SurfschuleSun Dark in SurfschuleSun Dark in SurfschuleSun Dark in SurfschuleSun Dark in Surfschule

first steps in surfing

Surfing ist etwas besonderes, ich bezeichne es immer gerne als die Königsdisziplin des Brettsportes, es kostet viel Zeit und Motivation um diesen Sport zu erlernen, trotzdem wird man immer von der ersten Minute an den Spaß und die Magie spüren. Inspiration war für mich war immer auch das Buch von Chris Ahrens “good things love water” in dem er aus den großen Anfangszeiten des Surfens berichtet bevor der Hype in den 60ern startete. Allein schon die “Reading Instructions” führen dazu sich zum Surfen hingezogen zu fühlen. Hier der Auszug aus dem Buch:

Get this Book dirty. Take it to the beach to Baja or into the outback. Or, find aplace that you loved as a kid. If you can´t do that, go into your garage. The backseat of your car will do, or your bed, if its full of sand. Do not under any circumstances put this book on the coffee table next to pretty volumes about “Napas Wine Country.” It is not to be red with shoes on, and you wont understand a word of it if your brain is being choked off by a tie. When you are finished reading, go out beyond the paved roads and mapped out surfcamps, into the untamed world of surf. Surf hard.

Surfing Lessonshead in SurfschuleSurfen (surfing) oder eingedeutscht Wellenreiten kann jeder lernen, der eine gewisse Motivation mitbringt, ist einfach ein Natur Sport bei dem man sich auf die situativen Gegebenheiten einstellen muss, das macht den Reiz dabei aus. Bevor man sich in die Fluten stürzt, sollte man sich bewusst werden, das ein Natur Sport immer auch Gefahren mit sich bringt, wenn man diese aber kennt, kann man sich auch darauf einstellen, somit “never panic” ist die oberste Maxime.
Der Ozean ist nun mal nicht jedermanns Sache, es gibt viel zu viele Menschen die der Materie Meer zu “blauäugig” gegenüber treten und somit Risiken auf sich ziehen. Es gibt einfach ein paar grundlegende Dinge zu beachten die das Meer beeinflussen und sich auf die einzelnen Strände auswirken. Zu aller erst zwei brennende Dinge, Surfen ist nicht nur wie heutzutage dargestellt Trendsport oder Extremsport, es steckt eine ganze Tradition und Riten dahinter die ihre Ursprünge in der polynesischen Kultur haben. Surfen existiert nicht erst seit dem letzten Jahrhundert, sondern ist nach Berichten und Aufzeichnungen schon über 2000 Jahre alt. Hierzu aber dann mehr in der Kategorie Surfhistory. Zweitens als Natur Sport sollte es jedem Surfer ein Anliegen sein diese Natur zu schützen und nicht wie schon des öfteren gesehen Respektlos der Natur und den Einheimischen gegenüber zu treten. Respekt vor der Natur, dem Ozean und den dort ansässigen Menschen ist der Schlüssel zum Erfolg. Kleine Anregung, nimm immer mehr mit zurück als du an den Strand gebracht hast, dann bleiben die Juwelen auch schön clean.
Hier nun die Faktoren die den ersten Wasserkontakt mit einem Brett am Anfang ein wenig unkalkulierbar machen, je öfter man sich aber mit diesen Faktoren auseinander setzt, umso mehr versteht man die Zusammenhänge, lernt diese einzuschätzen und kann so sein “Surftime Konto” maximieren.
Und hier sind sie nun die Faktoren die euren Surf beeinflussen werden und die als gegebene Bedingungen einfach akzeptiert werden müssen. Wer den Ozean und die Randbedingungen lesen kann wie ein Buch ist nicht nur mit einem Power Vorteil sondern auch mit vielen vielen Ritten belohnt Icon Wink in Surfschule

Wind (wind):Istockphoto 3521199 Old Wind Rose Compass in Surfschule
Wind ist nicht nur dafür Verantwortlich das surfen überhaupt möglich ist, sondern Wind beeinflusst auch die örtlichen Bedingungen. sowohl Eure orientierung ist hier gefragt, der Schutz gegen Auskühlen als auch natürlich die Qualität der Wellen. mehr hierzu gibt es unter der Rubrik “Wind” nach zu lesen.

Strömungen (currents):Humboldtstrom2 in Surfschule
Strömungen entstehen einerseits wie schon angesprochen durch Wind (Winddrift) anderer Seits durch die Wellenbrechung also den eigentlichen Surf (heißt ja Brandung). Wasser wird durch die Wellenbrechung das erste mal transportiert, hier spricht man von einer brechenden Welle Icon Wink in Surfschule weiter weg vom Strand bevor die Welle den Untergrund berührt spricht man von Dünung oder profan im Surferjargon “Swell” genannt. Wenn die Welle bricht, wird das erste mal Wasser transportiert und zwar Richtung Strand und das immer auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Wenn Wasser in Form von Schaum und Luft als auch Wasser (Soup) richting Strand transportiert wird muss es dort logischer Weise wieder abfließen und auch hier gilt, das abfließende Wasser sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Mehr dazu natürlich in der Kategorie Strömungen (currents).

Wellen (waves):Janine-plickert-blau-weisse-wellen in Surfschule
Wellenentstehung, Wellenwanderung und Wellenbrechung sind ein wichtiges Thema für den Surfer, nicht nur das er verstehen muss welche Materie er eigentlich nutzt um seinen Spass zu haben, sondern für viele ist es notwendig zu Reisen um einen “surf” zu haben. Aus diesem Grund werde ich hier sehr ausführlich auf das Thema eingehen, einige Standard Szenarien aufzeigen und auch ein paar Links nennen bei denen man sich über Wellensituationen auf unserem Erdball schlau machen kann.

Strand (spot, beach):Strand-Brouwersdam in Surfschule
Zu guter Letzt natürlich dann noch der Strandaufbau, wie ist der Untergrund aufgebaut, wie wirkt sich der Surf auf die verschienen Swell Richtungen aus (konkave oder konvexe Refraktion), wie ist die momentane Wellengrösse, wie wird sich der Swell entwickeln während meiner Surfsession sowohl auf Gezeiten alsauch auf Swell grösse bezogen und wie brechen die Wellen und noch ganz Wichtig natürlich zugang zum Strand in Falle eines Notfalls, wie ist die Mobilfunknetz Verbindung und wie stark ist der Strand von Surfern frequentiert. mehr dazu dann in der Kategorie “Strand “Beach”.

Sicherheit (safety):Rip-illustrationmed in Surfschule
beinahe hätte ich natürlich einen wichtigen Aspekt vergessen, die Sicherheit sowohl auf die Regeln im Wasser bezogen, den Menschen am Strand und natürlich sich selbst gegenüber. Mehr dazu findet man natürlich in der Kategorie “Safety”.
Ich hoffe das ist einmal eine nützliche Übersicht, natürlich wird es noch weitere kategorien geben die sich mit dem Equipment und dem Reisen (einer der wichtigsten Aspekte für einen mitteleuropäischen Surfer) beschäftigen.

Viel Spass beim lesen und wenn es Fragen gibt, bloggen, das hilft nicht nur Euch als Fragensteller, sondern auch den anderen die sich hier tummeln.

Greetz und “surf’s upIcon Biggrin in Surfschule
Rob


Theorie

wind

No Comments 15 März 2008

Hot:Sun in windSun Dark in windSun Dark in windSun Dark in windSun Dark in wind

Der Beitrag soll natürlich nicht die Grundkentnisse in Wetterkunde behandeln, hier habt Ihr entweder die Möglichkeit alte Schulhefte raus zu kramen, oder aber kann hier Wetterkunde nochmals ein bisschen aufgefrischt werden.

Wind ist mal genau genommen der große Generator für das was uns den Spaß in den Wellen in Strandnähe bringt. Wind erzeugt auf dem offenen Ozean in verschiedenen Schritten Wellen, die dann durch den Ozean reisen und an Strand XY ankommen. Dieser Wind (meist Stürme auf offenem Ozean) haben keine Auswirkung auf die Situation am Strand wenn man von der Wellengrösse absieht, hierzu gibt es aber mehr unter dem Kategoriepunkt Wellenentstehung und Wellenbrechung.

Für den Surfer am Strand ist die lokale Windsituation meist ausschlaggebend, ein gutes Beispiel hierfür ist die französische Atlantikküste (Golf von Biscaya) an der sehr viele lokale (thermische) Winde vorherrschen. Ablandige Winde werden OFFSHORE Winde genannt, anlandige Winde ONSHORE Winde und Winde von der Seite dann natürlich SIDESHORE Winde. Sideshore wird meist durch die Grosswetterlage vorgegeben, es kann natürlich auch aufgrund einer thermischen Situation zu diesen kommen. Onshore und Offshore Winde werden meist von der lokalen Erwärmungssituation vorgegeben, sind also auch auf die thermische Situation zurückzuführen und können natürlich von der Grosswetterlage überlagert werden.
Die Thermische Situation entsteht natürlich durch die unterschiedliche Erwärmungsgeschwindigkeit von Land- und Wassermassen, jeder weiß, Land erwärmt sich schneller und Wasser ist der bessere Wärmespeicher. 1044193668 in windDie Luft über der Landmasse wird somit stärker erwärmt als über dem Wasser und steigt auf, kalte Luft muss vom Meer nachströmen (Richtung Strand) und erzeugt somit den ONSHORE Wind. Wenn die Landmasse unter die Temperatur der Wassermasse sinkt, dann dreht sich das ganze natürlich um, Luft steigt über dem Meer auf und kühlere Luft über den Landmassen strömt nach und es entsteht der OFFSHORE Wind. Warum ist das ganze wichtig? Na Wind beeinflusst die Wellenqualität und die Winddrift auf dem Wasser. Offshore Winde drücken von vorne in das Wellenface und der Wellenkamm kann dadurch nicht so schnell umschlagen, die Wellen werden länger aufgehalten, der Surfer hat somit mehr Spaß. Wenn zu viel Offshore Wind vorherrscht, dann greift dieser in der Startphase des Surfers auch unter das Surfbrett, drückt somit den Surfer im anpaddeln oder beim Take off Versuch wieder aus der Welle raus.1044193741 in wind Onshore Winde kommen vom Meer, haben somit den den gegenteiligen Effekt, er drückt von hinten auf den Wellenrücken und sorgt dafür, das der Wellenkamm schneller umbricht. Das ist natürlich für den Surfer nicht gerade wünschenswert, da die Welle somit schneller oder ganz schnell zu macht und ein guter Ritt nicht mehr möglich ist. Außerdem ist der Wellenkamm ziemlich unruhig und der Surfer kann schlechter einschätzen wann die Welle umklappt. Die beste Windsituation für einen Surfer ist immer noch keinen oder ganz schwachen offshore Wind zu haben, dann ist die Wasseroberfläche ruhig und glatt, der Wellenkamm kann gut eingeschätzt werden. Dann spricht man von “glassy” Bedingungen für diejenigen die auch gleich ein bisschen Poser Terminologie mitbekommen wollen.
Das sind so die Windauswirkungen für den Surfer beim Ritt, da ja bekanntlich das surfen 10% ausmacht, die restlichen 90% sind paddeln und orientieren, kann der Wind natürlich dafür sorgen das noch mehr gepaddelt werden muss.


Theorie

Strömungen (Currents)

No Comments 15 März 2008

Hot:Sun in Strömungen (Currents)Sun Dark in Strömungen (Currents)Sun Dark in Strömungen (Currents)Sun Dark in Strömungen (Currents)Sun Dark in Strömungen (Currents)

Strömungen wie schon angesprochen sind ein wichtiges Thema beim surfen, aber leider nicht nur beim Surfen sondern auch allen Strandbesuchern die sich oftmals nicht sehr gut informieren. Grundsätzlich basieren Strömungen auf einem ganz einfachen Prinzip, Wasser das in Richtung Strand transportiert wird muss auch wieder abfliessen. Dabei sucht es sich nicht nur den Weg des geringsten Widerstandes, was den Wasserfluss betrifft, sondern auch was die Untergrund Beschaffenheit angeht. Sinnvoll ist es, einen Strand den man nicht kennt bei unterschiedlichen Gezeitenständen (siehe Gezeiten / Tides) anzusehen, hier kann man sehr schnell erkennen wo Hindernisse (Sandbänke oder Riffe) im Untergrund den Abfluss des Wassers beinflussen. Natürlich haben die Gezeiten einen grossen Einfluss auf die Strömungsstärke, bei Flut wird vermehrt Wasser Richtung Strand transportiert, bei Ebbe fliesst vermehrt Wasser vom Strand weg. Je nach Gezeitenstand verengen sich die Bereiche zwischen den Sandbänken, die gleiche Wassermenge kann nur durch einen kleineren “Flaschenhals” (Verjüngung zwischen z.B. Sandbänken und den dazwischen liegenden Strömungskanälen) abfliessen. All das hat auswirkungen auf den Strandbesucher, im besonderen für Surfer, Boogieboarder oder Schwimmer. Strömungen sind der “Lift” um das “Line Up” (der Ort an dem man sich aufreiht um Wellen anzustarten) mit möglichst wenig Kraftaufwand zu erreichen.

Der Surfer kann alsodurch die Strömungen Kraft sparen, hier kommen wir noch später darauf zurück, natürlich wird der Surfer durch Strömungen auch in seiner Position beeinflusst. Somit heisst es immer wieder orientieren, den Platz an dem man die Wellen anstartet beibehalten und dann viel Spass haben. Strömungen bergen auch Gefahren, wer sich nicht mit ihnen auseinander setzt, kann sich verzweifelt gegen die Strömung wehren, das bringt genau so viel wie in einem Fluss stundenlang gegen den Strom zu schwimmen.

Hier somit die erste Regel, wenn man in eine Strömung gerät, erst mal Ruhe bewahren, die Situation analysiern (woher kommt der Strömungsfluss, wohin wird er mich bringen) und dann die Entscheidung treffen wie man am kraftsparendsten aus der Strömung heraus kommt. Als Tipp, immer Seitlich aus der Strömung heraus schwimmen, sich an der Brechungszone der Wellen orientieren (auch wenns dort kracht und gefählich aussieht) denn dort wird Wasser in Richtung Strand transportiert, dort muss man nicht gegen den Wasserfluss ankämpfen sondern wird von diesem mitgenommen. Somit erste Regel, “dont panic” und sich klar machen wo Wellen brechen, dann dorthin orientieren und versuchen auf dem Weg dorthin so wenig als möglich gegen die Strömung anzukämpfen, das raubt nur Kraft. Bitte niemals denken, das es einfacher wäre ohne Surfbrett (Board) aus der Strömung zu kommen, egal was ihr dabei habt, es ist eine Schwimmhilfe und die trägt euch auch noch wenn Ihr keine kraft mehr habt und irgendwo auf dem Weg nach Timbuktu seid. Also, niemals das Board als Hinderniß sehen, sondern immer als Schwimmhilfe.

Jetzt ein bisschen Theorie, hier ein paar Beispiele wie Strömungen entstehen und wie diese sich durch Gezeiteneinfluss, Dünungsrichtung (siehe Wellen) und Wellengrösse verändern können. Die Winddrift habe ich hier mal außen vor gelassen, da sie ja schon in der Einführung angesprochen wurde.


Snowboarding

Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008

No Comments 06 März 2008

Hot:Sun in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008Sun Dark in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008Sun Dark in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008Sun Dark in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008Sun Dark in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008

 in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008Red Bull hat zum zweiten mal wieder ganz groß aufgetrumpft und verspricht mit seiner Red Bull Gap Session am Samstag den 08. März ultimative Airtime in Garmisch Partenkirchen. Ganze 35.000 Kubikmeter Schnee werden zu einem gewaltigen Kicker mit 20 Meter Höhe, 50 Meter Breite und 70 Meter Länge aufgehäuft. Der grösste Kicker Contest in der Geschichte des Snowboardens wird im Garmischer Olympia Skistadion für ganz besondere Highlights im Snowboarden sorgen und den ein oder anderen Rider zu Höchstleistungen anspornen. Der Contest beginnt um 19.00 Uhr, der Eintritt ins Olympia Skistadion ist natürlich “for free” und ab 21.30 Uhr wird dann nach guter later Manier richtig gerockt. Einen kleinen Vorgeschmack findet Ihr hier unter www.redbullgapsession.com

Das Riderfeld setzt sich wie folgt zusammen:
Travis Rice (USA) _ David Benedek (GER) _ Kevin Pearce (USA) zweifacher Air & StyleGewinner _ Risto Mattila (FIN) _ Austin Smith (USA) _ Antti Autti (FIN) _ Marco Smolla (GER) _ Christophe Schmidt (GER) _ Gigi Rüf (AUT) _ Danny Davis (USA) _ Markus Keller (CH) _ Marco Feichtner (AUT) _ Marko Grilc (SLO) _ Sani Alibabic (AUT) _ Christoph Weber (GER) _ Freddy Kalbermatten (CH) _ Chad Otterstrom (USA) und einigen mehr zusammen.

Am Samstag gilt es, den 3,1 Sekunden Airtime Rekord von Christophe Schmidt (GER) nicht nur zu brechen, sonder genau diesen Timeframe zu nutzen um die 6000 Zuschauer und die Judges mit einzigartigen Tricks zu begeistern. Muss man noch mehr erzählen? Nein, hinfahren und den Event live miterleben, wir werden auf jeden Fall mehr darüber berichten.Der Red Bull Gap Contest stellt auf jeden Fall einen weiteren Höhepunkt im Air Contest Bereich dar und wir können nur mit Spannung darauf warten.
Greets

Logo in Red Bull Gap Session Garmisch Partenkirchen 2008


surf-house BLOG

unser BLOG wird nicht nur Themen zum Surfen und Wellenreiten in Europa behandeln.

Wir sind leidenschaftliche Brett Sportler und sehen natürlich das Thema Surfing als unseren Schwerpunkt an, werden aber auch Highlights zu den Bereichen Snowboard, Mountainbike, Motocross und Skydiving immer wieder in unseren Beiträgen mit einbeziehen.

Viel Spaß beim durchstöbern unseres BLOGs,
Euer surf-house Team

 

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